Tradition - Tombola gehört seit 50 Jahren zum Brezelfest

Eine Ausstellung in der Volksbank-Filiale widmet sich dem Jubiläum der Brezeltombola.
Eine Ausstellung in der Volksbank-Filiale widmet sich dem Jubiläum der Brezeltombola.
Foto: WAZ FotoPool
Ganz klein hat damals alles angefangen. Inzwischen kümmern sich 23 Helfer um die Brezeltombola. Im Jahr 1964 hat alles mit ganz wenigen Preisen angefangen, in diesem Jahr hoffen die Macher auf über 1000 Gewinne. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Der Erlös geht in die Kasse der Gesellschaft.

Bottrop-Kirchhellen.. 9 Tage: Seit 50 Jahren gehören die Lose zum Brezelfest. 23 Leute gehören inzwischen zur Brezeltombola und kümmern sich vor allem darum, dass es nicht nur Lose, sondern auch Gewinne gibt. Das heißt vor allem Klinkenputzen, weiß Werner Hötten, der mit Norbert Discher für die Brezeltombola verantwortlich ist. 1964 habe sie mit wenigen Gewinnen angefangen. In den Jahren ist sie – wie fast alles beim Brezelfest – stetig gewachsen. Diesmal, glaubt Hötten, seien über 1000 Preise möglich. Genau kann er das noch nicht sagen, längst ist noch nicht alles bei den Tombola-Machern eingetrudelt.

„Die Vorbereitungen beginnen im Januar. Dann fangen wir an, die Kirchhellener Geschäftsleute anzusprechen“, sagt Hötten. Schließlich müssen die Preise für die Tombola irgendwo herkommen. „Die Resonanz ist positiv, weil die Geschäftsleute wissen, dass wir nur alle drei Jahre kommen.“ Trotzdem, allein von Kirchhellener Geschäftsleuten kommen die vielen Gewinne ja nicht zusammen? „Stimmt“, sagt Hötten, „doch die Unternehmen haben Lieferanten und Geschäftspartner, die sie dann ansprechen können.“ So können in der Tat einige Gewinne zusammen kommen.

Im Moment ist der Zeitpunkt erreicht, wo die Preise langsam gesichtet werden. Doch noch seien eben nicht alle da, sagt Hötten. Sorgen macht ihm das nicht. Er weiß, dass er und seine Mitstreiter bei manchem Sponsor mehrmals an das nahende Fest erinnern müssen. Was bisher an Preisen bei den Tombola-Machern gelandet ist, dazu will er nichts sagen. Ein wenig Spannung muss ja erlaubt sein. Doch in den vergangenen Jahren waren schon ordentliche Gewinne dabei. Hötten zählt auf: „Wir hatten ein Auto, Ballonfahrten, Motorroller und Fahrräder oder Frühstückskörbe.“

Für einen Euro werden die Lose am Brezelfest verkauft, der Erlös fließt in die Kasse der Gesellschaft. Der Verkauft werde so gegen 10.30 Uhr beginnen, sagt Hötten, bis 12.30 könnten die Gewinner dann ihre Preise abholen. „Wir wollen ja noch was vom Werfen haben.“

In den nächsten Tagen entscheide sich dann auch, wie viele Lose es geben wird. Das sei abhängig von der Zahl der Gewinne. Schließlich müssen Nieten und Gewinne in vernünftigem Verhältnis zueinander stehen.

Eine Ausstellung zur Brezeltombola ist derzeit in der Volksbank am Johann-Breuker-Platz zu sehen.

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