Strecke für den Ruhrmarathon durch Bottrop steht

Am 18. Mai werden die Marathonläufer wieder durchs Ruhrgebiet laufen. Neben Bottrop haben auch Gladbeck, Gelsenkirchen und Essen die Strecken schon freigegeben.
Am 18. Mai werden die Marathonläufer wieder durchs Ruhrgebiet laufen. Neben Bottrop haben auch Gladbeck, Gelsenkirchen und Essen die Strecken schon freigegeben.
Foto: WAZ FotoPool
Der Vivawest-Marathon geht in diesem Jahr in die zweite Runde. Am 18. Mai werden die Marathonläufer wieder durchs Ruhrgebiet laufen. Neben toller Stimmung auf und neben der Strecke, erwartet die Läufer auch eine Streckenführer voller Sehenswürdigkeiten.

Bottrops Marathonis und Langläufer könnten eigentlich schon an den Start gehen – zumindest um für den nächsten Reviermarathon am 18. Mai auf dem Originalgeläuf zu trainieren. Denn die vier Städte Bottrop, Gladbeck, Gelsenkirchen und Essen haben die Strecken für den 2. Vivawest-Marathon ja schon freigegeben.

Die Organisatoren versprechen, dass der Marathon quer durchs Revier auch in diesem Jahr wieder ein absoluter Höhepunkt für die Läuferszene des Ruhrgebietes werden wird. 7000 Teilnehmern waren am Start, als im Vorjahr das Wohnungsunternehmen mit Sitz in Gelsenkirchen nach kurzer Pause anstelle des Essener Warenhauskonzerns Karstadt die Rolle des Großsponsors übernahm.

An der Klosterstraße ist Schluss

Zuschauerfreundlicher soll die Strecke im Mai auf jeden Fall werden, Optimierungen für die Läuferinnen und Läufer gebe es auch, heißt es. Auch die Anwohner sollen durch den langen Lauf weniger beeinträchtigt werden als noch zum Neustart im vorigen Jahr.

So führt die Strecke zum Beispiel auf der Horster Straße nur noch bis zur Ecke Klosterstraße. Auch der Verkehr auf der Bundesstraße B 224 wird am Marathontag nicht mehr gestört. Sie wird frei befahrbar sein. Der Großteil der Strecke wird jedoch wie im vorigen Jahr verlaufen, weil sich der Laufweg bei dem Neuanfang bewährt habe, heißt es.

Der Marathon-Kurs führt an Sehenswürdigkeiten und Industriedenkmälern des Reviers vorbei. Ruhrgebietscharme ist garantiert, zum Beispiel wenn die Läuferinnen in Läufer in Bottrop durch die in Teilen denkmalgeschützte alte Zechenkolonie Ebel laufen.

Von der Ebel aus laufen die Marathonis durch die Welheimer Mark und Welheim. Sie passieren auch eine Industriekulisse, wie sie für das alte Revier typisch war. Es geht zum Beispiel entlang am BP Tanklager, an mehreren Bergehalden, oder an der Kläranlage der Emschergenossenschaft.

Um mehr Zuschauer an die Strecke zu locken, werden etliche Fan-Points entlang der Marathon-Strecke eingerichtet, an denen Zuschauer die Läufer besonders stark anfeuern können. Außerdem helfen zwanzig Zugläufer und Bremsläufer den Läufern. Sie führen Marathon-Teilnehmer bei Bedarf in einer vorgegebenen Zeit in einem angenehm gleichmäßigen Tempo ins Ziel in Gelsenkirchen. Dafür werden jede Viertelstunde je zwei Zugläufer zur Verfügung stehen.

 
 

EURE FAVORITEN