St. Cyriakus stellt die Weichen in Richtung Zukunft

Gewählte ehrenamtliche Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes sowie die hauptamtlichen Seelsorger des Pastoralteams der katholischen Kirchengemeinde St. Cyriakus entwerfen das Konzept für die Zukunft ihrer Pfarrei bis zum Jahr 2030.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung werden sich die Zahl der Gemeindemitglieder und die finanziellen Mittel der Kirchengemeinde verändern. Im gleichen Maße ändern sich auch Lebensentwürfe und Gewohnheiten der Menschen. Um nicht nur den finanziellen Zwängen und schrumpfenden Mitgliederzahlen hinterher zu laufen, arbeitet St. Cyriakus an neuen Ideen und Konzepten um „Katholisch in Bottrop“ attraktiv und zukunftsfähig zu machen.

Im ersten Schritt wurden alle Teilnehmer anlässlich eines Infomationsabends auf den Stand der Dinge gebracht. Die derzeitige finanzielle Situation wurde mit Unterstützung des Bistums bis 2030 fortgeschrieben. Die Zahlen zeigen zum einen, dass Handlungsbedarf besteht, legen aber auch dar, dass es durchaus Gestaltungsspielräume gibt.

Im zweiten Schritt wurden bei einem Workshop verschiedene Szenarien erdacht, wie sich Kirche hier in Bottrop entwickeln könnte: In „Worst Case-Szenarien“ wurden Ängste der Teilnehmer wie die drohende Kirchenschließung deutlich. Weit größeren Raum nehmen aber die „positiven Szenarien“ ein, die von den verschiedenen Arbeitsgruppen entwickelt wurden, unter anderem die Öffnung der Gemeinden für neue Menschen und die Vernetzung der verschiedenen Gemeinden.Von den Sprechern der Arbeitsgruppen wurde die gute positive Grundstimmung und der Mut, neue Wege für ein neues Gemeindeleben und die Öffnung der Pfarrei zu wagen, hervorgehoben.

Der gerade begonnene Prozess soll bis 2016 weitergehen. Beratend begleitet wird der Entwicklungsprozess der Gemeinde von Alfons Hols und Rolf Preis–Kirtz vom Bistum Essen.

 
 

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