SPD will Tempoüberwachung an der Gregorschule

Die SPD in Kirchhellen und Grafenwald will weitere Bürgervorschläge zur Verkehrssicherheit abarbeiten und bringt weitere Fahrradstraßen, Radwegeverbindungen und Überlegungen zur Verkehrsberuhigung an der Hauptstraße ins Gespräch.

Zunächst allerdings folgt sie den Forderungen von Stefan Völlmert, dem Leiter der neuen Sekundarschule. Er wünscht sich mehr Sicherheit an der Bushaltestelle Gregorstraße und bessere Beleuchtung der neuen Fahrradstraßen. Rüdiger Lehr (SPD), Vorsitzender des Verkehrsausschusses, hat sich mit der Bitte um eine stationäre Tempoüberwachung an der Bottroper Straße in Höhe der Gregorstraße an den Landesbetrieb „Straßen NRW“ gewandt. Vorerst soll die Stadt dort einen „Starenkasten“ aufbauen, sagt Willi Stratmann, Vorsitzender der SPD-Bezirksfraktion. „Nach ein, zwei Wochen wissen die Einheimischen sowieso Bescheid. Uns geht es nicht darum, die Stadtkasse zu füllen, sondern das Tempo der Autofahrer wirksam herunter zu fahren.“

Radverbindung nach Bottrop

Von der SPD-Ratsfraktion unterstützt wird der Vorschlag der Kirchhellener SPD, am Alten Postweg durchgängig bis zur Stadtgrenze Radwege abzumarkieren sowie eine Radverbindung von Kirchhellen nach Bottrop über Utschlagstraße, Sensenfeld und Vossundern zu schaffen. Außerdem will die SPD noch mehr Fahrradstraßen ausweisen.

Die Verwaltung soll zudem aufgefordert werden zu prüfen, ob auf der Hauptstraße zwischen Edeka und Dorf-Apotheke eine „shared space“ eingerichtet werden kann, die Autos nur mit sieben Stundenkilometern durchfahren. „Das könnte ein weiterer Schritt hin zur Einrichtung einer Fußgängerzone sein. Die Verwaltung soll die Vor- und Nachteile einer solchen Lösung prüfen.“