Sieben Kirchen und zwei Moscheen bilden Orte des Friedens

Ein Bild aus 2013, als die „Nacht der offenen Gotteshäuser“ erstmals in Bottrop veranstaltet wurde.l
Ein Bild aus 2013, als die „Nacht der offenen Gotteshäuser“ erstmals in Bottrop veranstaltet wurde.l
Foto: Michael Korte / Archiv
In der „Nacht der offenen Gotteshäuser“ gestalten am 26. August Gemeinden ein vor allem musikalisches Programm.

Bottrop..  Zum dritten Mal gibt es in Bottrop die „Nacht der offenen Gotteshäuser“. Sie steht am Freitag, 26. August, unter dem Motto „Orte des Friedens“. Sieben Kirchen, zwei Moscheen und neun Gemeinden im Stadtgebiet nehmen daran teil. Um 18 Uhr gibt es in der Propstei-Kirche St. Cyriakus die zentrale Begrüßung durch Propst Paul Neumann.

Die Programme in den sieben Kirchen beginnen um 19 Uhr, in den beiden Moscheen um 20 und 20.30 Uhr. Ende ist jeweils um 23 Uhr mit dem Gebet der Vereinten Nationen.

Neben der katholische St. Cyriakus-Kirche nehmen teil: die Neu-Apostolische Gemeinde an der Eichenstraße, die Kulturkirche Heilig Kreuz, die Freie Evangelische Kirche an der Fröbelstraße, die Alt-Katholische Kirche (Kreuzkampkapelle), die Merkez Camii-Moschee an der Prosperstraße 162, die Yunus Emre-Moschee am Nordring 137 sowie die evangelische Martins- und die Paul-Gerhardt-Kirche.

Eine große Rolle spielt die Musik in der „Nacht der offenen Gotteshäuser“. Einige Beispiele: In der Martinskirche spielt der Posaunenchor Bottrop-Altstadt „Sounds of peace“, bei der Freien evangelischen Gemeinde wird am Lagefeuer gesungen, in der Neuapostolischen Kirche gestalten der Kammerchor „IncantaRE“ und der Frauenchor Bottrop-Ebel das Programm mit. In der Ditib- und in der Yunus Emre-Moschee singen jeweils die Kinderchöre der beiden Gemeinden, in der Paul-Gerhardt-Kirche können die Besucher Musik und Lieder - von Choral bis Rock, Gospel und Pop - erleben.

In der Altkatholischen Kirche wird ab 20.30 Uhr eine Lichtvesper gefeiert. Zu einer „Nacht der Erinnerung“ lädt der Förderverein der Kulturkirche Heilig Kreuz ein. „Sadako Sasaki - 1000 Kraniche für den Frieden“ lautet das Motto in St. Cyriakus. Es erinnert an den Atombombenabwurf in Hiroshima. Für eine Ausstellung unter dem Titel „Friedensvisionen in Wort und Bild“ werden bis zum 30. Juli Fotos oder Texte gesucht (per Mail an „friedensvisionen@bottrop.feg.de“).

„Auf der Suche nach Frieden - Menschen auf der Flucht“ sind Gespräche und Informationen ab 19.30 Uhr in der Martinskirche übertitelt. 22 Uhr beginnend berichten Jugendliche unter der Überschrift „Weltwärts - mein Beitrag zum Frieden“ von ihren Erfahrungen bei einem Freiwilligendienst im Ausland. Mitarbeiter der Rheinbaben-Werkstatt haben Altarbilder für Gottesdienste, die dort regelmäßig stattfinden, gestaltet. Eine Auswahl wird in der Martinskirche ausgestellt und es wird um Spenden gebeten.

 
 

EURE FAVORITEN