Schule ist endgültig angekommen

Eröffnen die Förderschule am neuen Standort: Karl Trimborn, Paul Ketzer, Ulla Petzolt, Alexander Ortz und Detlev Kirchhoff (v.l.).
Eröffnen die Förderschule am neuen Standort: Karl Trimborn, Paul Ketzer, Ulla Petzolt, Alexander Ortz und Detlev Kirchhoff (v.l.).
Foto: Labus / FUNKE Foto Services
  • Seit einem Jahr gehört die frühere Michael-Ende-Schule zu Gelsenkirchen
  • Damit ist die Förderschule für Emotionale und Soziale Entwicklung gesichert
  • Jetzt ist sie in ein größeres Schulgebäude umgezogen

Bottrop..  Die Mühen des Umzugs hat die Schule gerne auf sich genommen, denn mit dem neuen Standort hat sie nur gewonnen. Das betonten am Freitag die stellvertretende Schulleiterin Ulla Petzolt und Standortleiter Alexander Ortz bei der offiziellen Eröffnung der „Schule an der Bergmannsglückstraße, Standort Bottrop“ am neuen Ort. Im Gebäude der auslaufenden Hauptschule Lehmkuhle am Alten Südring ist die Förderschule jetzt zu Hause, die seit einem Jahr zu Gelsenkirchen gehört.

„Wir haben hier ein größeres Raumangebot, viele Fachräume und außerdem eine Turnhalle“, freut sich Ulla Petzolt über den Umzug der Lehrer und Schüler der Förderschule für Emotionale und Soziale Entwicklung (ESE) vom alten Standort an der Mühlenstraße an den Rand der Innenstadt. In Zukunft wird die Schule zum Sportunterricht nicht mehr mit dem Bus anreisen müssen.

Zur offiziellen Eröffnung sind Schuldezernent Paul Ketzer und Karl Trimborn, Leiter des Fachbereichs Jugend und Schule, erschienen ebenso wie Detlev Kirchhoff von der Gelsenkirchener Schulverwaltung. Der Bottroper Teilstandort der Förderschule ist im vergangenen Schuljahr an Gelsenkirchen übergegangen, um ihn auf diese Weise langfristig zu sichern. „Wir fanden es wichtig, dieses Angebot für ESE-Schüler aufrecht zu erhalten“, so Paul Ketzer. Bottrop ist jetzt nur noch für das Schulgebäude zuständig.

50 Schüler werden unterrichtet

50 Schüler werden am Teilstandort in sechs Klassen unterrichtet – nicht mehr nur Kinder im Primarbereich wie früher, sondern auch Schüler der Sekundarstufe I. Zwölf Schüler haben intensivpädagogischen Förderbedarf. Bei den 6. und 7. Klassen sei man inzwischen angekommen, erklärt Schulleiterin Petzolt, zehn Jahrgangsstufen werden es beim endgültigen Ausbau sein. Sechs Lehrer unterrichten an der Schule, stundenweise ist auch eine Sozialarbeiterin hier, außerdem gehören ein Bufdi und zwei angehende Erzieherinnen dazu.

Noch werden im Schulgebäude am Alten Südring auch zwei zehnte Jahrgänge der auslaufenden Hauptschule Lehmkuhle unterrichtet. Wenn sie im nächsten Jahr entlassen werden und die Hauptschule aufgelöst wird, soll die benachbarte Schillerschule hier die dringende benötigten, zusätzlichen Räume bekommen, so Schuldezernent Paul Ketzer.

Darüber hinaus bietet das große Gebäude – die Hauptschule Lehmkuhle war ursprünglich dreizügig – auch noch Platz für das Referat Migration. Das nutzt hier Unterrichtsräume für seine Deutschkurse.

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