Rekordspende schafft Sicherheit für das Hospiz

93 000 Euro haben die Initiatoren des Spendenlaufs jetzt den Hospiz-Verantwortlichen übergeben.
93 000 Euro haben die Initiatoren des Spendenlaufs jetzt den Hospiz-Verantwortlichen übergeben.
Foto: WAZ FotoPool
Die Initiatoren des Spendenlaufs „Bottrop, beweg Dich“ überreichen 93 000 Euro. Die Rekordsumme ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung vieler Bottroper. Fast 3000 Bürger hatten sich beteiligt und haben ihre Runden gedreht.

Bottrop..  Rund 150 000 Euro braucht das Hospiz im Jahr um kostendeckend arbeiten zu können. Seit gestern ist gut die Hälfte der Summe da – Dank des Einsatzes unglaublich vieler engagierter Bottrop. Sie waren der Aufforderung „Bottrop, beweg Dich“ nachgekommen und hatten in der Innenstadt unzählige Runden gedreht. Pro Runde spendeten Initiator Peter Stadtmann, Inhaber der Alten Apotheke, und andere Sponsoren zwei Euro und am Ende des Tages waren 93 000 Euro zusammen gekommen.

„Diese große Spende schafft jetzt natürlich Sicherheit für die Einrichtung und die Mitarbeiter“, freut sich Christoph Voegelin, Leiter des Hospizes, über die Summe. Das so viele Bürger sich beteiligt haben, das ganze Schulklassen unterwegs waren und ihre Runden gedreht haben ist für Voegelin und Stadtmann, der Vorsitzender und Initiator des Fördervereins für das Hospiz ist, auch Zeichen dafür, dass das Thema Hospiz für viele Bottroper eine „absolute Herzensangelegenheit“ sei. „Das spüren wir immer wieder, vor allem bei Bottrop, beweg Dich.“

Die 93 000 Euro, die die Bürger bei der fünften Auflage erlaufen haben, sind ein neuer Rekord. Entsprechend groß die Freude bei den Initiatoren und bei den Verantwortlichen des Hospizes. Für Oberbürgermeister Bernd Tischler ist der Spendenlauf und vor allem das Ergebnis eine „tolle Gemeinschaftsleistung“ der Bottroper. „Der Zusammenhalt in dieser Stadt begeistert mich jedes Mal“, lobt das Stadtoberhaupt. Er selbst habe auch an dem Lauf teilgenommen und besonders habe ihn beeindruckt, dass Menschen jeden Alters dabei waren. „Ich habe mit Schülern gesprochen, die mit der ganzen Klasse teilgenommen haben und ich habe mit Senioren, die ebenfalls ihre Runden gedreht haben, gesprochen“ stellt Tischler noch einmal die Bandbreite der Teilnehmer vor.

Insgesamt gingen bei dem Spendelauf mehr als 3000 Läufer an den Start und drehten in den sechs Stunden so viele Runden wie möglich. „Egal ob jemand eine Runden gelaufen ist oder sogar über die komplette Zeit, jeder Euro zählt und hilft“, so Peter Stadtmann.

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