Prozess schreitet mit wachsender Dynamik voran

Zeichnen sich positive Effekte im gemeinsamen Unterricht ab?
Die Erfahrungen zeigen, dass sich der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung positiv auf die soziale Kompetenz auswirkt. Das Klima in den Klassen ist besser, Ausgrenzung von Mitschülern mit Behinderung ist kein Thema. Und die Sorgen und Ängste der Eltern, dass Lernziele möglicherweise nicht erreicht werden, haben sich weitgehend nicht bestätigt.


Was muss für die Zukunft auf den Weg gebracht werden?
In den nächsten sechs Jahren müssen 20 Schulstandorte in Standorte gemeinsamen Lernens umgewandelt werden - also 14 Grundschulen und sechs weiterführende Schulen. Unbedingt müssen die Gymnasien ins Boot geholt werden, Gespräche dazu sind in Kürze geplant. Auch die Sekundarschule wird ein solcher Ort sein. Inklusion ist für den Schulträger eine große Aufgabe. Schließlich sollen alle Kinder gute Voraussetzungen in den Schulen vorfinden. Wir sind auf dem Weg, aber der Prozess wird viele Jahre dauern, sukzessive aber auch mit wachsender Dynamik voranschreiten.

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