Bottrop. Der Bottroper Rainer Woldenga will Landesvorsitzender der Piratenpartei werden. „Für die Wahl am 30. Juni in Dortmund auf dem Landesparteitag kandidiere ich für den Vorsitz des Landesverbandes NRW“, kündigt Woldenga im Wiki der Piratenpartei an.
„Transparenz ist die Lösung um Hinterzimmerpolitik und dem wachsendem Lobbyismus entgegen zu treten“, begründet der frühere Bergmann Maschinensteiger sein Engagement. „Die Piratenpartei nutzt dabei das Internet und lässt alle Bürger teilhaben an dem Geschehen in der Politik“, meint Woldenga. Deshalb gehöre ihr die Zukunft.
Piraten sind keine Spaßpartei
Wie berichtet, war der Bottroper bei der Landtagswahl im Mai Landtagskandidat der Piraten. Er bekam 4225 Stimmen (7,9 Prozent). Bei den Zweitstimmen hatten die Piraten 4151 Stimmen (7,7 Prozent) erhalten. Das 50-jährige IGBCE-Mitglied gehört der Piratenpartei seit 2011 an.
„Ich wünsche mir einen Vorsitzenden der dieses Amt nicht benutzt, um sich für die Bundestagswahl zu positionieren“, begründet Woldenga seine Kandidatur. Er wolle die Piraten nicht als „Spaßpartei“ darstellen. Woldenga: „Dafür haben wir schon die FDP“.