NRW-CDU berät über Integration

Im Bildungshotel des Essener Berufsbildungszentrums diskutiert die CDU über Integration.
Im Bildungshotel des Essener Berufsbildungszentrums diskutiert die CDU über Integration.
Foto: Remo Bodo Tietz; NRZ
Die Eingliederung zugewanderter Menschen sieht die CDU nicht nur als wichtige politische Aufgabe an, sondern auch als Chance. Mitte März wird sie der Frage nachgehen, wie Integration gelingen kann. Zu dem Werkstattgespräch sind Fachleute aus Bottrop eingeladen.

Bottrop.  Die gesellschaftliche Eingliederung zugewanderter Menschen in Nordrhein-Westfalen sieht die CDU nicht nur als wichtige politische Aufgabe an, sondern auch als eine Chance.

So betont CDU-Landesvorsitzender Armin Laschet: „Was die Menschen auszeichnet sind ihre Potenziale. Der einseitige Blick auf die Defizite wirkt schwächend, nicht stärkend“. Es bedürfe deshalb einer umfassenden Willkommenskultur, damit die Menschen, die nach NRW eingewandert sind, ihre Potenziale hier auch entfalten können, lautet sein Credo.

In einem Werkstattgespräch Mitte März wird die NRW-CDU der Frage nachgehen, wie sich diese Kultur des Willkommens verwirklichen lässt. In Workshops und Debatten wollen am Donnerstag, 13. März, von 13 Uhr bis 18 Uhr Fachleute der CDU-Landtagsfraktion und externe Experten im Bildungshotel des Berufsbildungszentrums an der Karolinger Straße erörtern, wie Behörden und Bildungseinrichtungen sowie Sportclubs oder Gesundheitsdienste helfen können, damit die Eingliederung von Zuwanderern gelingen kann.

Drei Workshops

Drei Workshops bietet die Union dazu an. Der erste befasst sich mit den Aufgaben von Bildungseinrichtungen und Verwaltung, der zweite mit der Integration durch Sport, und im dritten Arbeitskreis werden Experten und Politiker über die Rolle, die Gesundheits- und Pflegeangebote bei der Integration Fremder diskutieren. In dem Workshop III unter dem Titel „inklusive Gesundheits- und Pflegeangebote“ arbeiten vor allem Fachleute aus Bottrop mit. So wirken darin neben der CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Anette Bunse aus Kirchhellen auch Uwe Rettkowski, Vorstand des Bottroper Roten Kreuzes, und Gesundheitsamtsleiter Dr. Christian Marga mit.

Die Präsentation der Ergebnisse während des Essener Werkstattgespräches wird die Landtagsabgeordnete Serap Güler moderieren. Die integrationspolitische Sprecherin der CDU hatte über die Integrationsarbeit des Roten Kreuzes in Bottrop einen Eindruck erhalten, als sie mit Anette Bunse und Sven Volmering (MdB), dem stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden, das DRK-Haus „Rottmannsmühle“ besuchte. Bei dem Besuch der Politiker hatte DRK-Vorstand Rettkowski hervorgehoben, dass in dem DRK-Haus prinzipiell bis zu 80 ältere Menschen jeder Nationalität und Religion aufgenommen werden.

 
 

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