Neues Hospiz braucht jährlich 150 000 Euro Hilfe

Hospiz-Förderverein und  Sponsoren bei der symbolischen Spendenübergabe (von links): Antje von der Garthen, Paul Mensing-Göke, Peter Stadtmann, OB Bernd Tischler, Heiner Czeranski, Christoph Voeglin, Dennis Bröhl, und Heinz Wehres.
Hospiz-Förderverein und Sponsoren bei der symbolischen Spendenübergabe (von links): Antje von der Garthen, Paul Mensing-Göke, Peter Stadtmann, OB Bernd Tischler, Heiner Czeranski, Christoph Voeglin, Dennis Bröhl, und Heinz Wehres.
Foto: Winfried Labus/WAZ-FotoPool

Bottrop..  Das Bottroper Hospiz soll am 1. März 2014 an den Start gehen und wird jedes Jahr rund 150 000 Euro an Spendenmitteln brauchen. Deshalb sollen auch im Juni 2014 wie in den Jahren zuvor mit der Aktion „Bottrop beweg Dich“ Spenden gesammelt werden. Im Rathaus dankte Oberbürgermeister Bernd Tischler bei der symbolische Spendenübergabe Sportlern und Sponsoren.

3500 Läufer waren im Juni auf dem Innenstadtkurs für einen guten Zweck angetreten,hatten rund 76 000 Euro erlaufen und Sponsor Peter Stadtmann Muskelkater vom Geldeinwurf in die Spendenbüchse in den Arm getrieben. „Das waren ergreifende Bilder“, erinnert sich Stadtmann vor allem an die zahlreichen Schüler. Aber auch ganze Familien hatten mitgemacht: „Da sind Kinderwagen um die Ecken geschoben worden.“ Oberbürgermeister Bernd Tischler, der selbst mit gelaufen war, sprach von einem „bemerkenswerten Beweis der Hilfsbereitschaft: Es hat mich stolz gemacht zu sehen, dass die Menschen so nahe zusammen gerückt sind“.
Der nächste Lauf ist für Juni 2014 schon geplant, und das dann erlaufene Geld werden die Hospizgesellschaft und der Förderverein dringend gebrauchen können. Durch die „gesetzlich gewollte Unterdeckung“ des Hospizbetriebes, sagt Heinz Wehres vom Förderverein, müssen jedes Jahr aus Spendenmitteln 150 000 Euro aufgebracht werden, um den Betrieb des Hauses zu sichern.

Die Hospizarbeit in Bottrop ruht künftig auf drei Säulen: Neben dem Hospiz selbst agieren der Förderverein und die ambulante Hospizgruppe. Auch die, sagt der künftige Hospizleiter Christoph Voegelin, „wartet dringend auf das neue Haus“ an der Osterfelder Straße.

EURE FAVORITEN