Neue Ausstellung am Kulturhof

Seine Reihe mit neuen Positionen jüngerer Künstler setzte das „junge museum“ in der kommenden Woche fort. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von Adrian Eiserlo, der vor fünf Jahren sein Studium in den Fächern Malerei, Grafik und Interdisziplinäre Arbeit an der Freien Akademie der Bildenden Künste (fadbk) in Essen abschloss.

Adrian Eiserlo lässt seine Arbeiten in einem langwierigen Prozess des Sammelns und vielschichtigen Montierens entstehen. Ausgangspunkt sind Fragmente von eigenen Fotografien und Druckgrafiken, die Eiserlo mit unterschiedlichen Mitteln auf mattes oder durchsichtiges Acrylglas aufbringt und miteinander verbindet. Graphische Reaktionen folgen. Das verwendete Material spielt hierbei ebenso eine zentrale Rolle wie die Arbeitsweise des übereinander und aufeinander Schichtens. Aus einem Nukleus heraus bilden sich so reale und suggestive Räume. Dieser Prozess des Schichtens kommt bei Eiserlo ursprünglich aus der Malerei, aus der Beschäftigung mit Untermalungstechniken. Über die unterschiedliche Materialität entwirft Eiserlo oszillierende Bildräume.

Führungen für Schüler möglich

So schafft er eigene räumliche und zeitliche Bildwirklichkeiten, denen die Faszination nicht klar zu definierender Atmosphären zugrunde liegt. Seit drei Jahren arbeitet der Künstler zudem als freier Mitarbeiter am Wuppertaler Von der Heydt-Museum.

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