Linke Parteien rufen zu Ostermarsch auf

Ostermarschierer - hier in Gelsenkirchen - demonstrieren über die Osterfeiertage für Frieden.
Ostermarschierer - hier in Gelsenkirchen - demonstrieren über die Osterfeiertage für Frieden.
Foto: WAZ FotoPool
Initiativen aus Bottrop unterstützen die Friedensdemonstration durch mehrere Ruhrgebietsstädte. Die Abschlusskundgebung ist am Ostermontag in Dortmund.

Bottrop..  Die DKP ruft zur Teilnahme am Ostermarsch Rhein-Ruhr auf. Der Marsch steht in diesem Jahr unter dem Motto: Kriege stoppen - Atomwaffen ächten - zivile Lösungen schaffen. „Wir haben aus der Geschichte gelernt: 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Faschismus durch die weltweite Anti-Hitler-Koalition erinnern wir an die deutsche Verantwortung für den Frieden und an das Vermächtnis der Nachkriegsgeneration: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“, sagte DKP-Vorsitzender Jörg Wingold.

Der Ostermarsch beginnt am Samstag, 4. April, um in Duisburg. Die Abschlusskundgebung findet am Ostermontag, 6. April, um 16 Uhr im Wichernhaus in Dortmund statt. Die DKP stelle mit großer Sorge fest, dass die Staaten der Europäischen Union und der NATO weiter aufrüsten und auf eine militärische Durchsetzung ihrer Interessen setzten. Zwei Drittel der weltweiten Militärausgaben entfallen auf die NATO-Staaten. Auf der NATO-Konferenz im Herbst wurde von den Mitgliedsländern gefordert, ihre Militärhaushalte auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. „Das würde bedeuten, dass Deutschland statt aktuell 33 Milliarden Euro zukünftig 54 Milliarden Euro für Militär und Rüstung ausgeben müsste“, sagte Wingold. „Die Gefahr eines neuen Krieges mit dem Risiko eines nuklearen Infernos wächst“, sagte der DKP-Vorsitzende.

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