Leser diskutieren das Radfahren in der Fußgängerzone

Mit dem Rad durch die Fußgängerzone oder doch besser absteigen? Die Bezirksvertretung Mitte hat die Frage mit „absteigen“ beantwortet. Eine Entscheidung, die auf waz.de von den Lesern diskutiert wird. Auch ist man uneins, ob man das Radeln in der Fußgängerzone erlauben sollte. Klar dagegen spricht sich ein Leser unter dem Pseudonym norhoff3 aus. Allein der Name „Fußgängerzone“ besage doch schon alles. Außerdem: „Kleine Kinder und Ältere reagieren manchmal nicht so, wie es Radfahrer erwarten.“ Direkt darauf antwortet ein Leser mit dem Pseudonym Stammwaehler und verweist auf die Stellungnahmen der Verwaltung, die nur wenige rücksichtslose Radler ausgemacht habe. Außerdem würden sich rücksichtslose Radfahrer auch von Verboten nicht beeindrucken lassen.

Auch unter dem Pseudonym Kuemmerling_Bottrop kritisiert ein Leser die Entscheidung. In anderen Städten sei das Radfahren in der Fußgängerzone kein Problem. „Sogar die Polizei und das Ordnungsamt haben das eingesehen.“ In seinen Augen profitiere die Innenstadt von einer Aufhebung des Verbots. Hinweise auf Rüpel lässt er nicht gelten: „Die Rowdys gibt es so oder so und die würden auch ohne irgendein Schild rücksichtslos fahren.“ In seinen Augen wäre es eine Erleichterung für die Mehrheit der Radfahrer.

Unter dem Pseudonym grauen lehnt ein anderer Leser die Freigabe mit Verweis auf kleine Kinder oder ältere Menschen ab. Würde etwas passieren, sei das „Gejammer“ groß. Grundsätzliche Kritik übt Kümmerling08. Die Stadt wolle sich mit allen Titeln schmücken, „jedoch die richtigen politischen Weichen stellen, davon ist man weit entfernt“.