Kulturkirche Heilig Kreuz wird wohl zehn Jahre Baustelle sein

Recht unspektakulär verlief jetzt die Sitzung des Kulturausschusses am gestrigen Freitagnachmittag. Einen breiten Raum nahm jedoch die Präsentation der Arbeit des Fördervereins der Kulturkirche Heilig Kreuz ein, dessen Vorsitzender Dirk Helmke die Ausschussmitglieder vor allem auch über die nächsten Projekte und die längerfristigen Sanierungsmaßnahmen des denkmalgeschützten Gotteshauses an der Scharnhölzstraße informierte.

Die werde laut Helmke schrittweise noch die nächsten zehn Jahre in Anspruch nehmen, bei geschätzten Kosten von etwa anderthalb Millionen Euro. Nach der mit Hilfe von Volksbank, Egon-Bremer-Stiftung und anderen Förderern für 34 000 Euro instand gesetzten Orgel, steht der sukzessive Austausch der minderwertigen Ziegel an, die teilweise in der vor 60 Jahren erbauten Kirche verwendet wurden.

Einer der Höhepunkte in der nächsten Zeit wird sicherlich die am 14. März beginnende Ausstellung mit frühen Arbeiten des aus Bottrop stammenden Künstlers Helmut J. Psotta sein, der vor zwei Jahren in Berlin verstarb.

Ebenfalls solle im März eine Reihe mit Lesungen in der Heilig Kreuz-Kirche beginnen, die derzeit noch dem Bistum gehört und der Pfarre St. Cyriakus untersteht.

Quer durch alle Fraktionen begrüßten die Kulturpolitiker die private Initiative, unter deren Ägide auch die Restaurierung der barocken Altargemälde aus der Kapelle der ehemaligen Deutschordens-Kommende Welheim begann.

ÖDP und Grüne sprachen sich für personelle Unterstützung durch die Stadt aus, bzw. sehen dieses Engagement auch als Ansporn, dass sich von städtischer Seite im Bereich der Kulturförderung endlich einmal wieder etwas bewegen müsse.