Konzert endet mit offener Jazz-Session

Im Oktober findet setzt das Café Bernsmann in der Boy seine vor ein iger Zeit begonnene offene Reihe „Jazz at the Boneyard“ fort. Zu Gast ist dieses Mal Formation „Chazz“.

Die Band mit Sängerin Ina Hiester führt die Zuhörer in den Alltag der Dreißiger-und Vierziger -Jahre, wie er in Frankreich und Deutschland klang - zum Beispiel bei Edith Piaf oder Django Reinhardt. Die Wirtschaftskrise hatte den „Golden Twenties“ gerade ein Ende gesetzt und wie die Menschen veränderte sich auch die Musik. Der Gypsy-Jazz als erste europäische Jazzform begeisterte mit einer Mischung aus Leichtigkeit, Schmiss, Melancholie und oft auch ironischem Beiklang.

All diese Facetten unterstreicht „Chazz“ mit sanft-frecher Stimme, verträumten Akkordeonklängen, einer herzzerreißenden Geige und zwei Gitarren, die zum unverwechselbaren Groove des Kontrabasses herumtanzen. Verziert wird die Musik mit Feingeist, Situationskomik, Anekdoten von damals und heute.

Am Ende des offiziellen Teils hat sich Organisator und Eigentümer des Café Bernsmann, Oliver Daschkey, entschlossen, eine offene Jazzsession stattfinden zu lassen. „Jazzmusiker aus Bottrop und Umgebung sind herzlich eingeladen, ihr Instrument mitzubringen und zu jammen, gerne bis in die frühen Morgenstunden“, so Daschkey. Musiker und Besucher müssen nicht hungern. Das für seine Küche und Catering bekannte Haus bietet den Abend über Snacks an.

 
 

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