Klima-Auszeichnung für Kita-Kinder

Matti und Samira zeigen die Klimaschutz-Plakette, die dem Kinderhaus verliehen wurde.
Matti und Samira zeigen die Klimaschutz-Plakette, die dem Kinderhaus verliehen wurde.
Foto: Winfried Labus / FotoPool
Das Kinderhaus „Pappalapapp“ ist nun Klimaschutz-Kindergarten. Die jungen Umweltschützer erfuhren bei dem Projekt jede Menge über Themen wie Energieeinsparung, Mülltrennung und über den richtigen Umgang mit dem Trinkwasser.

Das Kinderhaus „Pappalapapp“ hat eine begehrte Auszeichnung erhalten: Beim Sommerfest übergab der städtische Klimaschutz-Manager Tilman Christian Einrichtungsleiterin Ingrid Markgraf die Plakette „Klimaschutz-Kindergarten“. Er würdigte damit das Engagement der Erziehrinnen und Kinder. „Innerhalb unseres gemeinsamen Projektjahres habe ich festgestellt, wie selbstverständlich im Kinderhaus ein schonender Umgang mit Ressourcen bereits war. Und ich bin sehr zufrieden damit, wie darauf aufbauend nun die Themen Klimaschutz und Energie in besonderem Maße in die tägliche Arbeit integrieret worden sind.“

Strom-Detektive

Einen besonderen Dank sprach er den wissensbegierigen Kindern aus, die innerhalb des vergangenen Jahres viel zu den Themen Energieverbrauch, Energieeinsparung, Mülltrennung, Müllvermeidung, Umgang mit Trinkwasser erforschen und lernen konnten.

So ist die Gruppe der „Strom-Detektive“ der Frage nachgegangen, woher der Strom stammt und wie sich Strom sparen lässt. Dieses Wissen hätten die Kinder mit nach Hause genommen und auch dort angewendet, so Christian. Entsprechend sei nicht verwunderlich, dass auch dort nun der Hinweis komme, „Mama und Papa, ihr müsst das Licht noch ausschalten“.

Zum Abschluss überreichte Tilman Christian jedem Kind einen „Solarpokal“. „Ich bin stolz darauf, dass wir in Bottrop nun einen zweiten Klimaschutzkindergarten auszeichnen durfte und hoffe weitere interessierte Einrichtungen zu finden“, sagte Tilman Christian.

Hinter dem Projekt „Klimaschutz im Kindergarten: kleine Schritte große Wirkung – Bottroper Klimaschutzkindergärten“ verbirgt sich eine Projektidee, die im Zuge der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes von Stadt und Innovation City entwickelt wurde. Im vergangenen Jahr wurde bereits die Kindertagesstätte Quellenbusch ausgezeichnet.

Grundgedanke dabei sei eine Verankerung des schonenden Umgangs mit Energie und Rohstoffen im Kindesalter, erklären die Initiatoren. Dabei spielten insbesondere Kindertageseinrichtungen eine Schlüsselrolle. Denn bereits in der Kindheit würden ausschlaggebende Grundlagen für die Entwicklung von Werten, für Wissen und Grundeinsichten gelegt. Werde bereits bei den Kleinsten der Grundstein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen gelegt, könnten spielerisch aus ihnen kleine Klimaschützer werden. So könne auch den Kita-Kindern ein umfassendes Thema wie Klimaschutz mit kindgerechten Projekten nahegebracht werden.

 
 

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