So sehen Sieger aus

Blick ins Starterfeld: 111 Teams mit mehr als 1000 Teilnehmern waren angetreten.
Blick ins Starterfeld: 111 Teams mit mehr als 1000 Teilnehmern waren angetreten.
Foto: Winfried Labus/WAZ-FotoPool

Kirchhellen..  Die Straßen im Dorf sind leer, alles ist still - denn rund 15 000 Besucher befanden sich an diesem Wochenende jubelnd auf der zehnten Kirchhellener Bauernolympiade auf dem Hof Steinmann und feuerten ihre Favoriten an.

Am Samstag segnete Pastor Klaus Klein-Schmeink in einer Messe alle Olympioniken, bevor es dann für 111 Teams mit ihren selbst gebauten Wagen mitten durch das Dorf zum Olympiahof ging. „Die Prominenz der Welt feiert das Jubiläum“ - dieses Motto verwirklichten die Teams unterschiedlich. So gab es Super Mario, Black Pearl, Asterix und Obelix, aber auch der Dalai Lama oder der Papst waren zu Gast. Am Abend rückten die Teams auf dem Hof bei einer Party zu der Musik von HS Sound zusammen. So sorgten DJ „Dennis Disco“ und sein Team für gute Stimmung.

Am Sonntag trafen sich dann die rund 1100 Teilnehmer und noch viel mehr Zuschauer auf der Spielwiese, auf der Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper begeistert das olympische Feuer entzündete und die Spiele eröffnete. Dank der alten Herren, einiger Kegelclubs, vor allem aber Dank Familie Steinmann gelang es dem Olympiakomitee, so ein wahnsinniges Spektakel auf die Beine zu stellen.

Die sieben Spiele wurden von verschiedenen Kegelclubs geleitet; so musste jedes der 111 Teams sein Geschick beweisen, was nicht immer ganz einfach war. Denn manipulierte Strecken mit Schmierseife oder auch der Alkohol, der mit der Zeit den Gleichgewichtssinn der Teilnehmer etwas schwächte, vereinfachten die Spiele nicht. Dennoch kämpften fast alle Teams in den sieben Spiele und freuten sich am Abend auf den Olympiaball und viel mehr auf die Siegerehrung.

Die „Valentinos“ sorgten mit Livemusik für Partystimmung und heizten kurz vor der Siegerehrung noch einmal richtig ein. Gegen 22 Uhr dann der Moment der Wahrheit. Es wurde relativ ruhig in der Partyscheune, als „Otti“ und „Soppe“, beide aus dem Olympiakomitee, die Sieger des Wochenendes und somit der zehnten Bauernolympiade verkündeten. Die Urkunde konnten sich die Olympioniken beim ehemaligen Hofbesitzer Bernhard Steinmann abholen. „Passend zu unserem Motto haben wir in diesem Jahr einen Walk of Fame. Dort stehen die Sieger seit der ersten Bauernolympiade für alle ersichtlich geschrieben. Diesen wollen wir in den kommenden Jahren fortführen“, so Stefan Schulte, Sprecher des Olympiakomitees. Außerdem winkte den Gewinnern eine Planwagentour mit dem Olympiakomitee – samt Bedienung durch die Verlierer der Spiele. Zudem darf man sich drei Jahre lang Olympiasieger nennen und erhält einen Wanderpokal.

Dieses Jahr belegten den ersten Platz bei den Frauen „Die Kegelmafia“ und bei den Männern „Rompas Tompas“. Auch die Unterkünfte der verschiedenen Kegelclubs im Olympiadorf und die Umzugswagen wurden in diesem Jahr wieder bewertet. So erhielten „Die Verdichter“ den ersten Platz für ihre Unterkunft, und der Kegelclub „Orhans Abseitsfalle“ erbaute sich mit seiner „Black Pearl“ mit fast fünf Meter Höhe den Sieg.

 
 

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