Ehemaligem Haus Hötten folgt der „Platzhirsch“

Foto: Winfried Labus / WAZ Foto Pool
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Kirchhellen..  Flammen steigen in die Luft. Die Anlage um das ehemalige Haus Hötten an der Grafenmühle wird wieder zum Leben erweckt. Gleich drei Geschäftsführer trauen sich, dem alten Gebäude neuen Glanz zu verleihen.

Das neue Restaurant soll den Namen „Platzhirsch“ tragen und Anfang Mai eröffnet werden. Zum Auftakt veranstalten sie ein großes Osterfeuer.

Das Gebäude in der idyllischen Umgebung mit den hohen Bäumen soll ein ganz neues Gesicht verliehen werden. Geplant sind wie Public Viewing zur EM zahlreiche Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte im Winter. Das Restaurant bietet zwischen 350 bis 400 Sitzplätze sowie eine 1500 Quadratmeter große Außenanlage. „Wir planen im Sommer Sand aufzuschütten und so einen Beachclub zu entwerfen“, kündigt der 36-jährige Martin Dumpitak an.

Einige Besucher haben für das Osterfeuer weite Wege auf sich genommen. So ist die Familie von Sandra Binär aus Köln und ihr Vater Peter Bachmann extra aus dem Sauerland angereist. „Wir sind Freunde der Geschäftsführer und waren neugierig. Ich habe schon von einigen Plänen gehört, was sie mit dem Gelände vorhaben. Mir gefällt, dass sie die Zimmer sogar an ihre Mitarbeiter vermieten wollen. Wir wünschen ihnen ganz viel Glück“, erklärt die 36-Jährige. Peter Bachmann sieht in dem Objekt viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung: „Das Umfeld gefällt mir hier besonders gut. Es liegt so schön im Grünen, da kommt man gerne wieder. Es ist toll zu sehen, wie sehr sich das frühere graue Ruhrgebiet gewandelt hat“, sagt der 65-Jährige mit Blick durch die Baumkronen, in denen sich das Sonnenlicht spiegelt.

Eveline Mikl und ihr Mann erinnern sich an das alte Wirtshaus, in dem sie sich 15 Jahren das Ja-Wort gaben. „Wir fanden es schade, dass das Restaurant geschlossen wurde. Jetzt freuen wir uns darauf, was etwas Neues entsteht. Hier in Bottrop gibt es vor allem für die Jugend nicht viel zur abendlichen Freizeitgestaltung. Da wären die Partys hier besonders mit dem Strand im Sommer eine gute Möglichkeit“, erklärt die 53-Jährige.

 
 

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