Kinderbuchautorin Bender besucht die Kita St. Franziskus

Kinderbuchautorin Fritzi Bender (m.) liest den Kindern der Kita St. Franziskus vor - und hat noch ihren Freund, das Chamäleon, mit dabei.
Kinderbuchautorin Fritzi Bender (m.) liest den Kindern der Kita St. Franziskus vor - und hat noch ihren Freund, das Chamäleon, mit dabei.
Foto: Winfried Labus / FUNKE Foto Services
Bei ihrem Besuch hat Fritzi Bender ihren Freund, das Chamäleon Balduin dabei. Das Buch von Balduin ist ein interaktives Spiel für die Kinder.

Bottrop..  In der Kita ist das Chamäleon los – die bekannte Kinderbuchautorin Fritzi Bender stattete der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Franziskus in Welheim am Dienstag einen Besuch ab und brachte ihren Freund, das Chamäleon Balduin, mit.

Bender hat mit ihrem Buch „Balduin bleibt grün“ ein interaktives Spiel für die Kinder mitgebracht. Eine eintönige Lesung gibt es mit Balduin nicht; Zusammen wird gesungen, gelacht und ganz viel Schabernack getrieben.

Das freche Chamäleon aus dem Buck bringt die Kinder zum Lachen

Die Handpuppe löst bei den Kindern Begeisterung aus; Das freche Chamäleon bringt die rund 30 Jungen und Mädchen zum Lachen und mitraten. Auch bei der Lesung kann das Chamäleon nicht anders und unterbricht die Autorin in einem fort. „Wir finden, dass Frau Bender eine tolle Wahl für kleine Kinder ist. Es macht viel Spaß ihr zuzusehen und die Freude zu sehen, die die Kinder an ihren Geschichten haben“, so Gaby Kühlkamp von der Stadtteilarbeit. „Da haben auch wir als Erwachsene unseren Spaß.“

Die Einrichtung ist Kooperationspartner der Stadtteilarbeit der Lebendigen Bibliothek und veranstaltet einmal im Jahr eine größere Veranstaltung für die kleinen Nachwuchsleseratten.

Für die Eltern gibt es eine Buchausstellung

„Wir wollen den Kindern etwas Schönes herbringen, dass ihre Fantasie anregt und Bilder im Kopf erzeugt“, bekräftigt Einrichtungsleiterin Bernhardine Rose.

Die Autorenbegegnung im Sinne der frühkindlichen Leseförderung wird zum Teil über den Friedrich-Bödecker-Kreis NRW finanziert. „Es gibt viele Autoren, die in diesem Kreis aktiv sind und die wir dann für solche Veranstaltungen ansprechen können“, berichtet Kühlkamp.

Die Lesekompetenz schon im frühen Alter fördern

Im Anschluss an die Lesung präsentierten Kühlkamp und ihre Kollegin Dietlinde Kamp-Kalus noch eine Buchausstellung für alle interessierten Eltern. „Hier zeigen wir verschiedene Bücher aus der Bibliothek, die für Kinder in diesem Alter geeignet sind“, so Kamp-Kalus. „Außerdem bieten wir den Eltern Tipps und Tricks an, wie man seinem Kind am besten vorliest und die Lesekompetenz schon im frühen Alter fördert.“

Doch nicht nur Bücher, sondern auch ein Ipad ist mit dabei und gehört schon fast zum modernen Vorlesen. „Das ist der Lauf der Zeit und es gibt mittlerweile viele schöne Apps, mit denen Kinder lesen und zuhören interaktiv lernen können“. erklärt Kühlkamp. Doch auch die klassische Lesung macht den Kindern viel Spaß; Unter großem Gelächter und mit viel Applaus endet die Lesung.

 
 

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