Kinder schnitzen Kürbisse auf Herbstmarkt

Die Kinder konnten ihren eigenen Halloween-Kürbis schnitzen. Der Andrang hier war groß, sämtlich Kürbisse gingen weg.
Die Kinder konnten ihren eigenen Halloween-Kürbis schnitzen. Der Andrang hier war groß, sämtlich Kürbisse gingen weg.
Foto: B&C
IG Gladbecker Straße veranstaltet Herbstfest. Wetterlage macht Planung schwierig. Verantwortliche überlegen, Markt künftig auf einen Sonntag zu verlegen.

Bottrop..  Der Herbstmarkt auf der Gladbecker Straße bot am Samstag ein abwechslungsreiches Programm für die Besucher: Mädchen und Jungen schnitzten ihren eigenen Halloween-Kürbis an einem großen Tisch, Besucher lauschten den drei Musikern von den Bulgaries und Falknerin Sabine Ehmanns-Kramp präsentierte ihre Eulen und Frettchen.

Der Markt, der in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand, war am Vormittag gut besucht, so dass alle 40 bereitgestellten Kürbisse schon um 12 Uhr einen neuen Besitzer gefunden hatten. Besucher, die danach kamen, gingen leer aus. „Es ist ein stetiges Kommen und Gehen, die Leute bleiben stehen und haben Spaß. Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Leider mussten wir einige Kinder, die später kamen, vertrösten“, sagte Mitorganisator Holger Czeranski. Die ungewisse Wetterlage habe eine andere Planung nicht zugelassen. „Es besteht für die kommenden Jahre noch Luft nach oben“, ergänzte er.

Höhepunkt des Marktes war eindeutig die kleine, 85 Gramm schwere Mini-Eule Pauline, die Gäste am Stand der Falknerin bestaunten. Mit großen Augen schauten vor allem Kinder den Sperlingskauz an, der den Kopf verdrehte und zurückblickte. Die Expertin erläuterte, welches Beuteverhalten die Tiere pflegen und welche Unterschiede es zwischen Eulen und Greifvögeln gibt. „Ich durfte sogar einen Vogel in die Hand nehmen“, erzählte der sechsjährige Henri stolz, der mit seinen Eltern da war. Vater Oliver Weinem (46) hob hervor: „Wir sind seit knapp einer Stunde hier, die Falkner-Show war sehr interessant. Das Angebot ist toll, jedoch kann man noch mehr machen.“

Die Interessengemeinschaft (IG) Gladbecker Straße hatte ein großes rot-schwarzes Zelt als Unterstand aufgebaut, ein umgebauter Zirkuswagen stand zur Besichtigung bereit. Hier bot die IG ihren Gästen Kaffee oder Tee an. An einem Stand verkauften Mitarbeiter – passend zum kalten Wetter – entweder eine warme Erbsensuppe oder Grünkohl. Wurst im Brötchen gab es unter anderem an einem Grill.

Der Markt baute verfrüht seine Zelte ab, da die Besucher am Nachmittag ausblieben. „Wir überlegen, ob wir das Angebot im nächsten Jahr auf den Sonntag verlegen“, sagte Dirk Helmke, Vorsitzender der IG Gladbecker. „Es fehlt zudem noch ein Bauwagen, in dem Kinder basteln können. Das wollen wir in Zukunft noch einrichten.“

 
 

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