Katholikenrat erbittet Unterstützung

Mit Blick auf Aktivitäten in der Flüchtlingsarbeit ruft der Katholikenrat in der Stadt Bottrop Gemeindemitglieder und alle Bottroper dazu auf, sich an Bürgerversammlungen zur Flüchtlingsthematik zu beteiligen und über die von der Stadtverwaltung vorgesehenen „Runden Tische“ ihre Hilfe anzubieten. Ein entsprechender Aufruf des Katholikenratsvorstandes wird am kommenden Wochenende in den Gottesdiensten aller katholischen Gemeinden verlesen.

Engagement in der Freizeit

In dem Aufruf wird festgestellt: „Flucht und Asyl – dieses Thema bewegt die Bürger im Stadtgebiet seit einigen Monaten zunehmend. Die für die Aufnahme und Betreuung der Flüchtlinge zuständigen hauptamtlichen Mitarbeiter arbeiten bis zur Grenze ihrer Belastbarkeit. Ferner engagieren sich viele Menschen in ihrer Freizeit ohne eine materielle Vergütung in der Betreuung der zu uns geflüchteten Menschen. Ohne den Einsatz dieser Ehrenamtlichen wären viele Dinge nicht zu schaffen. Der rührige Verein Flüchtlingshilfe Bottrop geht mit gutem Beispiel voran und hilft bei der Integration.

Obgleich die Zahl der Ankommenden sich gegenwärtig reduziert hat, werden weitere Flüchtlinge erwartet. Die Stadt Bottrop richtet deshalb in den kommenden Wochen weitere Zwischenunterkunftsstätten im ehemaligen Katholischen Stadthaus, in der Overbergschule und an der Neustraße ein. In der Vorbereitung wird sie ortsnahe Bürgerversammlungen abhalten, um zu informieren und neue ehrenamtliche Kräfte zur Betreuung der Ankommenden zu gewinnen. Daran anschließend wird die Bildung ‚Runder Tische‘ angestrebt. Mit ihrer Hilfe hoffen die Verantwortlichen, zusätzliche ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen und deren Einsatz zu koordinieren.

Weiter heißt es: „Der Katholikenrat ruft die Bottroper dazu auf, sich an den Bürgerversammlungen zu beteiligen und über die ‚Runden Tische‘ ihre Hilfe anzubieten. Dabei geht es genauso um die Vermittlung von Sprachkenntnissen und um Dolmetschertätigkeit wie um die Begleitung bei Behördengängen und um Hilfe beim Einfinden in unsere Gesellschaft. Gebraucht werden auch handwerkliche Fähigkeiten, Organisationstalente, EDV-Kenntnisse, die Begleitung bzw. Vermittlung von Sport- und Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Dies sind nur Beispiele. Die gesamte Palette der Möglichkeiten ist aber viel größer. Ferner sind Sach- und Geldspenden sowie die Bereitstellung von Wohnungen sehr hilfreich.

 
 

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