Bottrop

Imker holt Gold und gerät ins Schwärmen

Bernhard Langweg hatte sich mit seinen Produkten gegen eine Konkurrenz von 430 Honigen durchzusetzen.
Bernhard Langweg hatte sich mit seinen Produkten gegen eine Konkurrenz von 430 Honigen durchzusetzen.

Bottrop. . Einmal mehr hat der Bottroper Imker Bernhard Langweg für seine beiden eingereichten Honige Goldmedaillen errungen.

Hintergrund dieser Auszeichnung ist die Honig-Prämierung, die der Imkerverband Rheinland in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer NRW durchgeführt hatte. Bernhard Langweg hatte sich dabei mit seinen Produkten gegen eine Konkurrenz von 430 Honigen durchzusetzen. Eine fachkundige Jury prüfte sie auf Aufmachung und Konsistenz, Geruch und Geschmack. Schließlich untersuchte auch noch das Honiglabor des Bieneninstituts in Mayen die Produkte auf ihre wertgebenden Inhaltsstoffe.

Was zeichnet den hiesigen Honig aus? Langweg nennt gleich mehrere Gründe. Zum einen vermeide eine sehr gute Imker-Ausbildung Fehler in der Betreuung der Völker und bei der Honigernte. Zum anderen verweist er auf ein vielfältiges und ausreichendes Nahrungsangebot für die Bienen in der Region.

Die ganze Vielfalt

Richtig ins Schwärmen gerät Langweg, wenn es um die geschmackliche Vielfalt der Honige geht. Hier zeige sich die Bandbreite der heimischen Pflanzenwelt. Meist finde sich diese Vielfalt in einem einzigen Glas wieder.

So könne man im Frühjahrshonig neben der breiten Palette der Obstblüten auch Ahorn-, Löwenzahn-, Weiden-, Raps- und Akazienhonig schmecken. Die Sommerhonige seien vor allem von Klee, Linde, Esskastanie, Faulbaum, Brombeere und Himbeere geprägt.

 
 

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