Hospiz baut künftiges Mitarbeiter-Team auf

Basuen am neuen Bottroper Hospiz: (v.l.)  Heinz Wehres (Föderverein), der künftige Leiter Christoph Voeglin, Geschäftsführer Paul Mensing-Göke und Peter Stadtmann (Förderverein).
Basuen am neuen Bottroper Hospiz: (v.l.) Heinz Wehres (Föderverein), der künftige Leiter Christoph Voeglin, Geschäftsführer Paul Mensing-Göke und Peter Stadtmann (Förderverein).
Foto: Winfried Labus/ WAZFotoPool

Bottrop.. Das Team für das neue Hospiz formiert sich. Rechtzeitig zum Beginn der Außenarbeiten im Garten der früheren Chefarztvilla neben dem Knappschaftskrankenhaus stellten Mitglieder des Fördervereins und Geschäftsführer Paul Mensing-Göke den künftigen Leiter des Hauses vor: Christoph Voegelin.

Für den 51-Jährigen wird sich zumindest räumlich nicht allzu viel ändern. Nur dass er ab 1. November - dann tritt sein Vertrag offiziell in Kraft - nicht mehr im Knappschaftskrankenhaus als Fachleiter der Anästhesiepflege arbeiten wird, sondern seine langjährigen Fachkenntnisse in die Leitung des benachbarten ersten Bottroper Hospizes einbringt.

Bereits fast 100 Stellenbewerber

Dort haben inzwischen ein Arbeiter-Team und zwei Bagger mit den Vorbereitung des hinteren Grundstucks begonnen, auf dem der würfelförmige Anbau des Hauses stehen wird. Dort wird später die überwiegende Zahl der Gästezimmer untergebracht sein. „Wir gehen davon aus, dass die großen Baumaßnahmen Ende des Jahres abgeschlossen sein werden“, so Heinz Wehres und Peter Stadtmann vom Förderverein.

Parallel dazu kümmern sich Geschäftsführer Paul Mensing-Göke und der künftige Hospiz-Leiter Christoph Voegelin bereits um die personelle Ausstattung des Hauses. Denn bei allen äußeren Bedingungen, die natürlich stimmen müssen, sind die menschlichen Aspekte die wichtigsten. Mittlerweile seien für die sieben Vollzeit- und 14 Teilzeitstellen, die das Hospiz bietet, etwa 100 Bewerbungen eingegangen, so Mensing-Göke. Geschäftsführer und künftiger Leiter sind derzeit mit dem Sichten und Bewerbungsgesprächen beschäftigt. „Das Team muss passen“, sagt Mensing-Göke.

Zum Team gehören natürlich auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Ohne die kann ein Hospiz gar nicht arbeiten“, sagt Christoph Voegelin. Die Bottroper Einrichtung werde etwa 30 bis 40 engagierte Frauen und Männer benötigen, die dem pflegenden und medizinischen Fachpersonal bei der Betreuung von Gästen - das Wort Patienten soll vermieden werden - und deren Angehörigen zur Seite stehen.

Dafür bietet jetzt das Hospiz zusammen mit der ambulanten Hospizgruppe Bottrop und deren Mitarbeiterin Barbara Lang Fortbildungskurse an. Auf die Zusammenarbeit mit der seit vielen in Bottrop erfolgreichen ambulanten Hospizgruppe legt das neue stationäre Haus ausdrücklich Wert. Eine erste Schulung für 15 Ehrenamtliche soll bereits Ende des Jahres starten. Für diese Arbeit - ausdrücklich nicht im medizinisch-pflegerischen Bereich - suchen die „Hospizler“ zuverlässige und ernsthaft interessierte Mitstreiter.

Erstes unverbindliches Infotreffen für Ehrenamtlliche

Am Montag, 26. August, gibt es um 18.30 Uhr im Sanitätshaus Steinberg an der Schützenstraße 18-20 in Bottrop ein erstes unverbindliches Info-Treffen für Männer und frauen, die an einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Hospiz interessiert sind. Die Tätigkeit ist auch mit einer Schulung und regelmäßigen- für die Ehrenamtler kostenlosen - Fortbildungen verbunden (www.hospizbottrop.de).

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