Heinemann-Schüler dürfen Rewe sondieren

Schulleiter Dirk Brinkmann und eine Vertreterin der Rewe Gruppe, Kathrin Gödecke-Neis unterzeichnen die Lernpartnerschaft.
Schulleiter Dirk Brinkmann und eine Vertreterin der Rewe Gruppe, Kathrin Gödecke-Neis unterzeichnen die Lernpartnerschaft.
Foto: WAZ FotoPool

Bottrop.  Die Schüler der Gustav-Heinemann-Realschule bekommen künftig detaillierte Einblicke in den Betrieb des Rewe-Marktes Gödecke. Das sieht die Zusammenarbeit von Schule und Firma im Rahmen des Lernpartnerschaften-Projekts vor.

Das Projekt ist eine Kooperation des Regionalen Bildungsbüros der Stadt Bottrop und der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen.

Ziel ist es, Schülern den Übergang in die Arbeitswelt zu erleichtern. Auszubildende des Rewe-Marktes werden in die Realschule kommen, um den jungen Leuten von ihrer Ausbildung im Einzelhandel zu berichten. „Falsche Vorstellungen von einer beruflichen Zukunft im Einzelhandel halten noch zu viele Schüler von einer Bewerbung ab“, meint Rewe-Marktinhaberin Gabriele Gödecke. Zusätzlich werden kleinere Schülergruppen zu Betriebsbesichtigungen des Rewe-Marktes an der Horster Straße eingeladen. „Wir werden auch bevorzugt Gustav-Heinemann-Schüler als Praktikanten einstellen“, so Gödecke.

Dirk Brinkmann, Schulleiter der Realschule, erhofft sich dadurch bessere Chancen, „mehr Menschen in qualifizierte Berufe zu bringen“. Ziel sei es, den Fokus der Schüler zu erweitern. „Wir wollen den Schülern zeigen, dass eine klassische Ausbildung im Handel nach der zehnten Klasse eine echte Alternative mit einer guten beruflichen Perspektive sein kann.“

Die Lernpartnerschaft des Rewe-Marktes und der Realschule kann schon einen ersten kleineren Erfolg vermelden. In Folge der Vorgespräche hat ein ehemaliger Gustav-Heinemann-Schüler kurz vor Anfang der Sommerferien einen Ausbildungsvertrag zum Einzelhandelskaufmann bei Rewe-Gödecke unterschrieben.

15 Lernpartnerschaften in Bottrop

Insgesamt 15 Lernpartnerschaften sind in den vergangenen Jahren in Bottrop entstanden. Und geht es nach Wolgang Wuwer vom Bildungsbüro der Stadt, werden noch einige folgen: „Es gibt viele Betriebe, die bereits Interesse an Lernpartnerschaften signalisiert haben.“

 
 

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