Heine-Schulleiter Martin Welling geht in den Ruhestand

HHG-Schulleiter Martin Welling (li.) nimmt vom Schuldezernenten der Bezirksregierung, Michael Schweers, seine Entlass-Urkunde entgegen.
HHG-Schulleiter Martin Welling (li.) nimmt vom Schuldezernenten der Bezirksregierung, Michael Schweers, seine Entlass-Urkunde entgegen.
Foto: WAZ FotoPool
Das Heinrich-Heine-Gymnasium verabschiedet seinen Schulleiter Martin Welling mit Musik, Tanz und Reden in den Ruhestand. 12 Jahre lenkte der Lehrer für Mathe und Sozialwissenschaften die Geschicke der Schule. Jetzt schmiedet Welling Pläne für sein Leben nach der Karriere.

Bottrop..  So wie der noch-Schulleiter des Heine-Gymnasiums, Martin Welling, inmitten der Fünft- und Sechstklässlerinnen zum „Happy-Song“ tanzt, könnte man fast meinen, dass der Ruhestand ein paar Jährchen zu früh kommt. Nach 12 Jahren im Amt verabschieden ihn Schüler, Eltern, Kollegen und Vertreter der Stadt mit einer stimmungsvollen Veranstaltung in der Schulaula. Offiziell beendet der Lehrer für Mathematik und Sozialwissenschaften seine Tätigkeit am HHG am 31. Juli. Sein Nachfolger wird der bisherige stellvertretende Schulleiter Mark Pietrek.

Ein zweistündiges Programm mit Reden, Musik und Tanz zu Ehren des Direktors hat die Schule auf die Beine gestellt. Das Schulorchester spielt die Titelmelodie aus „Forrest Gump“. Oberbürgermeister Bernd Tischler überreicht Welling eine Miniaturausgabe vom „Roten Pferd“, und vom Schuldezernenten der Bezirksregierung Münster, Michael Schweers, bekommt Welling eine offizielle Entlass-Urkunde, mit der ihm das Landesministerium für sein Engagement dankt.

In seiner Rede lobt Tischler Wellings Umgang mit der verkürzten Gymnasialzeit. Schweers hebt einige Projekte hervor, die maßgeblich von Welling gefördert wurden: das „MINT“-Programm, „Latein Plus“ und „Musik spezial“. „Martin Welling hat zahlreiche Entfaltungsmöglichkeiten für viele junge Leute geschaffen“, sagt Schweers.

Ganz zur Ruhe setzen, möchte sich Welling jedoch noch nicht, verrät er der WAZ. „Vielleicht nehme ich noch einen Lehrauftrag an der Uni an – an zwei oder drei Tagen in der Woche.“ Jetzt werde er aber erst einmal seine Freizeit genießen und in den Urlaub fahren. „Danach gibt es noch Tausend Dinge zu tun. Ich werde viel Sport machen und freue mich darauf, Zeit für Gartenarbeit zu haben“, sagt der 63-Jährige. Die nächsten Wochen bis zu seinem endgültigen Abschied werde er nutzen, um den Übergang für seinen Nachfolger so reibungslos wie möglich zu gestalten.

 
 

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