Halden-Läufer trotzen dem Wetterumschwung

Verschiedene Alters- und Laufklassen gehen beim ersten Tretraeder-Treppenlauf an den Start.
Verschiedene Alters- und Laufklassen gehen beim ersten Tretraeder-Treppenlauf an den Start.
Foto: WAZ FotoPool

Bottrop. Mit Blitz und Donner begrüßte Petrus den ersten Tetraeder-Treppenlauf. Ausrichter Dennis Bröhl blickte besorgt in den Himmel und ließ sich spontan etwas einfallen: Der erfahrene Event-Ausrichter verlegte den Eröffnungsstart für die jüngsten Läufer von der Tetraeder-Halde an die Skihalle. „Die Halde am Tetraeder war völlig matschig und durchnässt, daher haben wir umgesattelt“, sagte Bröhl. „Bei andauerndem Gewitter hätten wir wohl überhaupt nicht laufen können.“

Trockenen Fußes

Der spontane Umzug zahlte sich aus, die Kids der Altersklassen U8, U10 und U12 gingen mit Eifer und Freude an die Sache und kamen mit trockenen Füßen ins Ziel.

Neun verschiedene Läufe boten die Ausrichter an, dabei wurde nach Alter, Geschlecht und Leistungsstärke unterteilt. Inklusive Nachmeldungen betrug die Teilnehmerzahl immerhin 240 Läufer, die dem Wetter trotzten und sich bei dieser Premiere auf die Socken machten.

Während die Kinder die kürzeste Runde zu absolvieren hatten, deren Länge den Ausrichtern durch den spontanen Umzug gar nicht so klar war, gingen die Jugendlichen und die Erwachsenen im „normalen“ Starterfeld über die Distanz von fünf Kilometern inklusive der 387 Halden-Stufen.

Auch ein Power-Run wurde angeboten. Hier mussten die ehrgeizigen Läufer die Stufen gleich doppelt bewältigen und kamen auf insgesamt 6,5 Kilometer.

Der letzte angebotene „Run“ war ein Staffellauf, bei dem vier Teilnehmer in einem Team 9,5 Kilometer aufteilten, wobei der Wechsel jeweils an den Treppen erfolgte.

Bemerkenswert, dass die Teilnehmer nicht nur aus Bottrop und Umgebung kamen, sondern auch aus Dortmund, Wuppertal oder auch Solingen angereist waren. „Hier zahlt sich unsere Strategie aus, mit der wir den Lauf beworben hatten“, freute sich der inzwischen durch seine Veranstaltungen auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Bröhl.

Bei der Veranstaltung konnten sich die Ausrichter neben dem Veranstalter Adler 07 auch auf zahlreiche Sponsoren verlassen. So versorgte die Firma Rosbacher die Läufer mit Getränken, der Sportpark Stadtwald ging aktiv auf die Läufer zu und erläuterte die Vorteile der regelmäßigen Bewegung und qualifizierten Kursen. Fürs leibliche Wohl sorgten die Veranstalter mit Kaffee, Kuchen und Brötchen.

Ein Gesamtpaket, das den Läufern zusagte. Martin Ludwig (52) aus Oberhausen meinte etwa: „Ich habe mich selten bei einer Laufveranstaltung so wohl gefühlt.“

 
 

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