Feucht-fröhliches Treppensteigen am Tetraeder

Regengüsse hinderten die eifrigen Sportler keineswegs, die Halde zu erklimmen.
Regengüsse hinderten die eifrigen Sportler keineswegs, die Halde zu erklimmen.
Foto: FUNKE Foto Services
  • 599 Meldungen gingen in diesem Jahr zur 4. Auflage des Tetraeder-Treppenlaufs ein
  • Damit wurde die Hoffnung verfehlt, einen neuen Teilnehmer-Rekord zu erzielen
  • Auch 2017 geht es wieder ans Treppenerklimmen

Bottrop..  Das Wetter hätte durchaus besser sein können. Das Tiefdruckgebiet „Netti“ kannte an diesem Sonntag kein Pardon und fegte mit starken Regenfällen und begleitenden Gewittern auch über Bottrop hinweg. Umstände, denen Tribut gezollt werden musste: 599 Meldungen gingen in diesem Jahr zur 4. Auflage des Tetraeder-Treppenlaufs ein, noch weniger als diese überquerten schließlich die Ziellinie.

Die Hoffnung, 2016 möglicherweise die Marke von 1000 Meldungen zu knacken, wurde spätestens mit den ersten Regenfällen am Sonntagmorgen im Keim erstickt. „Das ist natürlich schade, da wir in den letzten Tagen immer recht gutes Wetter hatten“, äußerte sich Lauf-Organisator Holger Czeranski. „Dennoch waren alle Anwesenden mit viel Spaß bei der Sache.“

So konnten sich die Athleten wie schon in den Jahren zuvor, in diversen Kategorieren versuchen. Der „Extreme Empire Run“ bildete am Nachmittag den Tagesabschluss und stellte zugleich die größte Herausforderung dar: Über 1800 Stufen mussten ebenso wie einige hundert Höhenmeter bewältigt werden. Die Laufstrecke führte die Teilnehmer vom Alpincenter hinüber zum quasi „benachbarten“ Tetraeder und zurück.

Trotz der gewaltigen Abstriche, welche die Veranstalter in Sachen Teilnehmerzahl verzeichnen mussten, herrschte rund um Alpincenter und Tetraeder reger Betrieb. Dazu wurde eine umfangreiche Organisation geboten: Neben einer ausgiebigen Bewirtung aller Anwesenden konnte das Geschehen, das auf den Treppen hoch zum Tetraeder herrschte, über eine Videoleinwand und einen zweiten Bildschirm in den Räumlichkeiten des Alpincenters live mitverfolgt werden. Auch die Ergebnisse wurden stets eingeblendet, so dass sich jeder Teilnehmer umgehend auf die Suche nach dem eigenen Namen begeben konnte. Die jeweils Schnellsten durften sich neben einer Urkunde über Trophäen und weitere Präsente freuen.

Zu den aus sportlicher Sicht erfolgreichsten Teilnehmern des Tages zählte unter anderem Mario Kania-Klinger. Der 43-Jährige nahm an zwei Wettbewerben teil, siegte über die 5-Kilometer-Distanz und nahm über die 6,5 Kilometer den dritten Rang ein. „Eine spaßige Sache“, urteilte der Hobby-Langläufer, „der Regen hat kaum gestört.“

Einen weiteren Tageshöhepunkt bildete der „Firefighter Stairway Run“, bei welchem sich 46 Feuerwehrleute aus der gesamten Region und in voller Arbeitsmontur auf den Weg begaben. Kaum am Ende angelangt, rissen sich die Teilnehmer ihre Sauerstoffflaschen und Helme vom Leib. So auch Christoph Szczepaniak, der an diesem Tag schnellster Bottroper Feuerwehrmann war und schließlich Rang vier belegte. „Die Frage nach einer möglichen Fortsetzung stellt sich gar nicht“, so Czeranski. Somit ist klar: Auch 2017 geht es wieder ans Treppen erklimmen. Dann hoffentlich wieder unter trockeneren Bedingungen.

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