Fernziel: Bottrop als faire Stadt

Wenn eine Kindertagesstätte die Zertifizierung „fair“ erhalten möchte, achten Eltern und Erzieherinnen nicht nur auf die Verwendung von fairen Produkten.

Neben der Beschlussfassung, „fair“ werden zu wollen, muss sich ein „faires“ Team aus Erziehern und Eltern bilden, das diese Kriterien versucht, auch nachhaltig umzusetzen. Dazu gehört, die Bildungsarbeit zu diesen Themen in den Einrichtungen voran zu bringen, zum Beispiel sich mit der Erzeugung, Herkunft und Verwendung von Lebensmitteln auseinander zu setzen oder Ressourcen schonenden Umgang mit Lebensmitteln aber auch anderen Produkten oder Energie zu beschäftigen und eine Öffentlichkeitsarbeit, die Aktivitäten zum Thema „fair“ in das Blickfeld rückt.

Für die Leiterinnen der Kitas St. Elisabeth und St. Peter, Andrea Bert und Petra Eberhardt, wäre es auch ein Ziel, wenn Bottrop einmal die Zertifizierung als „faire Stadt“ erreichen könnte.

Bei der Ernährung arbeiten die Kitas schon seit längerem mit lokalen Erzeugern oder Vertreibern zusammen, zum Beispiel dem Biomarkt Bukes oder dem Rotthoffs Hof. „Natürlich sei die gute, bewusste Ernährung immer etwas teurer, sagen die Leiterinnen. Aber die Eltern säßen durchaus mit im „fairen“ Boot und unterstützten die Arbeit der Einrichtungen auch auf diesem Gebiet. Infos gibt es auch unter: www.faire-kita-nrw.de

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