FDP stellt ihre Kandidaten für die Wahlen auf

Tristan Zielinski (li.) und Andreas Mersch treten für die FDP an.
Tristan Zielinski (li.) und Andreas Mersch treten für die FDP an.
Foto: FDP
Andreas Mersch kandidiert für den Landtag, der Dorstener Tristan Zielinski will in den Bundestag.

Bottrop.  Die FDP hat ihre Kandidaten für die Bundes- und Landtagswahl nominiert. Tristan Zielinski (32) aus Dorsten geht im Wahlkreis 125 (Bottrop, Gladbeck, Dorsten) bei der Bundestagswahl für die Liberalen ins Rennen. Als Direktkandidat für den Landtag tritt in Bottrop der örtliche FDP-Vorsitzende Andreas Mersch an. Das entschieden die Mitglieder am Samstag bei ihren Wahlversammlungen.

Mersch setzt drei Schwerpunktthemen: Digitalisierung, Bildung und Verkehrsinfrastruktur. Der 39-jährige Software-Entwickler und IT-Project Coordinator will die Digitalisierung in NRW voranbringen. Einen weiteren Schwerpunkt setzt er auf die Bildungspolitik. Als Sachkundiger Bürger ist er im Bottroper Schulausschuss tätig. Die ideologisch geprägte Schulpolitik müsse korrigiert werden, fordert Mersch. „Wir wollen Eltern und Schülern die Wahl lassen. Deshalb muss Schluss sein mit dem Ausbluten von Haupt- und Realschulen und Gymnasien.“

Investitionen in Straße und Schienen

Die FDP beklagt einen Sanierungsstau in der Verkehrsinfrastruktur. Ginge es nach ihr, solle kein Verkehrsträger einseitig benachteiligt werden. „Wir brauchen ein Investitionspaket in NRW für die Schiene, das Rad aber eben auch die Straße.“ Es gehe um den Erhalt bestehender Infrastruktur „und da wo nötig, wie bei der A 52, auch um Neues“.

Bundestagskandidat Zieleinski ist Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Dorstener Rat. Er setzte sich in seiner Rede insbesondere für den Freihandel ein und drängte auf den raschen Abschluss der entsprechenden Abkommen: „Der Wohlstand der Bürgerinnen und Bürger sowie die Rahmenbedingungen für die deutschen Unternehmen profitierten stets vom freien Warenverkehr, wie das Beispiel der Europäischen Union zeigt.“

Kritisch äußerte sich Zielinski dagegen zum gegenwärtigen Regierungsstil in Berlin: „Wir brauchen sowohl in Deutschland als auch in Europa wieder eine Kultur der Einhaltung von einmal aufgestellten Regeln.“