Ernst-Löchelt-Stiftung vergibt 60 000 Euro

Der neue Vorstand der Stiftung ist jetzt seit fast einem Jahr im Amt und kann auf eine erfolgreiche Fortsetzung der Arbeit der vom verstorbenen Alt-Oberbürgermeister Ernst Löchelt gegründeten Stiftung für benachteiligte Bottroper Kinder und Jugendliche blicken.

Mit einem Gesamtbetrag von über 60 000 Euro wurde eine neue Rekordausschüttung erreicht, die um mehr als 5000 Euro über dem Betrag des Vorjahres liegt. Dieses Ergebnis war trotz der rückläufigen Zinserträge aus dem Stiftungskapital aufgrund des niedrigen Zinsniveaus nur durch eine Vielzahl von großen und kleinen Spenden aus der Bevölkerung möglich.

Mit der Ausschüttung konnte wieder eine große Zahl von Ferienmaßnahmen und Klassenfahrten für bedürftige Kinder und Jugendliche unterstützt werden. Die Anzahl von Hilfeanträgen steigt ständig. Ein nennenswerter Betrag wurde für die Fahrrad-Aktion mit der Werkstatt für Behinderte ausgegeben. Dabei wurden rund 20 Fahrräder Kindern und Jugendlichen für den Schulweg und den Besuch von Freizeitangeboten zur Verfügung gestellt.

Neben vielfältigen Einzelfallhilfen hat die Stiftung wieder Projekte und Freizeitmaßnahmen mit pauschalen Zuschüssen gefördert, darunter ist etwa das Spielmobil „Rollmobs“ mit dem Kinderferienzirkus, das Kulturcamp des Jugendklosters Kirchhellen, das Singklassenprojekts der Musikschule oder der Schüleraustausch mit Bosnien und Tschechien, eine Freizeitmaßnahme des Familienzentrums Rappelkiste oder die Ski-Freizeiten für die Schülerinnen und Schüler der Schule am Tetraeder.

Diese Hilfen sind nur möglich, durch die zahlreichen großzügigen Spenden der Bottroper Bürger, Firmen und Institutionen, auf die die Stiftung auch in Zukunft angewiesen ist. So werden jetzt auf dem Weihnachtsmarkt am Rathaus am Stand der Stiftung die von einem Helferteam selbstgemachte Marmeladen, Konfitüren, Plätzchen, Liköre und andere Leckereien zum Verkauf angeboten. Der Erlös fließt in vollem Umfang auf das Stiftungskonto.

 
 

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