Ein Leben zwischen Bottrop, Lima, Berlin und Holland

Helmut J. Psotta, geboren 1937, stammt aus einer osteuropäischen Einwandererfamilie von Viehhändlern, Fleischern und Bergarbeitern. Seine Mutter ermöglicht ihm eine musikalische Ausbildung, sein Deutschlehrer Leo Kluge fördert seine literarischen Ambitionen. Er absolviert eine Lehre bei der Glasmalerei Peters, studiert anschließend Malerei an der Folkwangschule Essen bei Max Burchartz und Metallgestaltung an der Düsseldorfer Werkkunstschule bei Lili Schultz. 1962 wird er Professor für Sakralkunst in Santiago de Chile.

1967 kehrt er zurück nach Europa und lehrt vor allem in den Niederlanden. Ab 1982 lebt er in Lima/Peru und verwirklicht das Todesbilder-Projekt, das ab 1989 in Deutschland präsentiert wird. 1998 zieht er nach Berlin und wendet sich der Fotografie zu, um sich ab 2007 bis zu seinem Lebensende wieder ganz dem Zeichnen zu widmen. Er stirbt am 29. Dezember 2012.

Sein umfangreiches Werk ist erst in kleinen Teilen öffentlich gezeigt und publiziert worden.

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