Ein Fest für das Matthiashaus in Ebel

Das „Percusions-Ensemble Ebel“  unterhielt die Besucher.
Das „Percusions-Ensemble Ebel“ unterhielt die Besucher.
Foto: WAZ FotoPool
„Lasst uns miteinander“ sangen die Besucher zum verregneten Beginn des diesjährigen Matthiasfestes in Ebel zusammen mit Pfarrerin Anke Büker-Mamy. Das Lied ginge auch als Motto für das Fest und das Leben in dem Stadtteil durch.

Bottrop..  „Lasst uns miteinander“ sangen die Besucher zum verregneten Beginn des diesjährigen Matthiasfestes in Ebel zusammen mit Pfarrerin Anke Büker-Mamy. Der Ebeler Bezirksbürgermeister Helmut Kucharski freute sich, zusammen mit OB Bernd Tischler das achte Matthiasfest zu eröffnen, dessen Erlös dem Unterhalt des Matthiashauses dient. „Viele Helfer haben im Vorfeld dieses Fest geplant, das zeichnet die Gemeinschaft in Ebel aus“ lobt Tischler. Die Fördergelder würden für das Jahr 2015 gestrichen, so Kucharski, daher sei man auf Sponsoren angewiesen.

Tischler kam nicht mit leeren Händen und überreichte Kucharski einen Umschlag. „Da hinten sehe ich auch die Sonne herauskommen“, freute sich der OB und erntete für diese Aufmunterung viel Applaus. Der Trägerverein Matthiashaus Bottrop Ebel 2007 e.V. hat zusammen mit anderen Vereinen des Ortsteiles ein Fest für Jung und Alt auf die Beine gestellt. „Am Mittwoch steht die Entscheidung an, wie es mit dem Matthiashaus weitergeht und ob die Strukturen bestehen bleiben“, erklärt der Bezirksbürgermeister.

Das „Percussion Ensemble Ebel“, das es seit vier Jahren gibt, sorgte mit seinen Trommeln eine viel Stimmung. Noch ist allerdings nicht klar, ob die Gruppe weiterhin im Matthiashaus proben kann.

Das Bürger aus dem Stadtteilzentrum „Ebel 27“ bereiten für das Fest türkische Spezialitäten wie Sigarra Böregi (gefüllte und frittierte Teigröllchen), Pide (Fladenbrot mit Hackfleisch) und Couscous-Salat zu. Der Trägerverein und die Suppenküche Kolüsch dürfen sich auf die Einnahmen aus dem Verkauf handgenähter Taschen, Herzchen oder Schlafmasken freuen.

Eine große Verlosung gehörte mit zu den Höhepunkten des Festes. Das Los kostete einen Euro, auf jedes dritte Los fiel ein Gewinn. Hauptpreis war in diesem Jahr wieder ein Kinderfahrrad. Im Keller waren über 400 Preise deponiert. „Wir haben Kaffeemaschinen, Schmuck, Gutscheine und vieles mehr. Alles wurde gespendet“, freut sich Lisa Hagenberg.

Attraktionen waren aber nicht nur für Erwachsene vorbereitet, auch die jungen Gäste Kinder hatten ihren Spaß, beispielsweise beim „Groschengrab“, das eine lange Tradition. hat. Dabei werden Süßigkeiten auf ein Drahtgitter, das über eine Kiste gespannt ist, verteilt. Wer es schafft, dass sein 5 Cent–Stück auf der Süßigkeit liegenbleibt, darf sie behalten. Ansonsten fällt es ins „Grab“.

 
 

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