Dreieck Bottrop von A 2 und A 31 wird im Sommer umgebaut

Auf dem Autobahndreieck Bottrop zwischen A2 und A31 wird es im Sommer eine Baustelle geben.
Auf dem Autobahndreieck Bottrop zwischen A2 und A31 wird es im Sommer eine Baustelle geben.
Foto: Hans Blossey
Seit der Fertigstellung der A 31 („Ostfriesenspieß“) und dem Anschluss an die A 2 hat der Verkehr ständig zugenommen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW reagiert darauf früher als erwartet. Das Autobahndreieck Bottrop von A 2 und A 31 wird im Sommer umgebaut. Verkehrsströme sollen getrennt werden.

Bottrop.. Früher als angekündigt beginnt das Land mit Umbauten am Autobahndreieck Bottrop zwischen den Autobahnen 2 und 31. Im Sommer will der Landesbetrieb „Straßen NRW“ die Auffahrt von der Innenstadt Richtung Hannover auf die A2 umbauen, um Staus zu vermeiden. geschätzte Kosten: rund 400 000 Euro.

Seit der Fertigstellung der A31 („Ostfriesenspieß“) und dem Anschluss an die A 2 hat der Verkehr ständig zugenommen. Insbesondere die Auffahrt von der A 31 Richtung Norden ist im morgendlichen Berufsverkehr oft überlastet, abends staut sich der Verkehr in Gegenrichtung. Das führt zu Rückstaus auf den Autobahnen und zu Ausweichverkehren etwa auf der Münsterxtaße in Kirchhellen, klagen Pendler wie Bezirkspolitiker.

Vor diesem Hintergrund hat der Landesbetrieb „Straßen NRW“ bereits im Jahr 2010 das Autobahndreieck in das „Stau- und Störstellprogramm“ aufgenommen. Um die Verkehrsprobleme zu beseitigen, sollen nach den bisherigen Planungen die Verkehrsströme getrennt und die dazugehörigen Verbindungsrampen durchgängig zweispurig ausgebaut werden. Mit dem Umbau, so die bisherige Sprachregelung, sei aber nicht vor 2015 zu rechnen.

„Einen genauen Fahrplan dafür gibt es noch nicht“

Inzwischen haben die Planer aber einen Weg gefunden, mit der Öffnung von Trennstreifen die Auffahrt auf die A2 Richtung Hannover schon vorab leistungsfähiger zu gestalten. Das soll im Sommer passieren. „Einen genauen Fahrplan dafür gibt es noch nicht“, sagt Maik Grimmeck, Sprecher des Landesverkehrsministeriums. Das Land arbeite an weiteren „Kleinlösungen“, die den Vorteil hätten, ohne ein Planfeststellungsverfahren auszukommen. Ein solches Verfahren kann, vor allem wenn dagegen geklagt wird, Jahrzehnte dauern.

Parallel dazu arbeiten Experten im Ministerium an einer großen Lösung, einem echten Ausbau des Autobahndreiecks. Ein Entwurf dazu soll nächstes Jahr vorliegen. Das Land will dann prüfen, welche Maßnahmen ohne Planfeststellung ausgeführt werden kommen, und gleichzeitig den langen Feststellungs-Weg durch die Instanzen in Angriff nehmen.

Neben dem Autobahndreieck ist auch die B224 derzeit ein Thema im Ministerium: Umweltverbände haben ein Verkehrsgutachten vorgelegt mit Vorschlägen, wie der Verkehr auch ohne den Ausbau zur A 52 , den in Bottrop eine Ratsmehrheit wünscht, in den Griff zu bekommen sei. Zu den Vorschlägen gehört eine Verkehrsbeeinflussungsanlage und ein Verbot von Linksabbiegern, um den Verkehr in Nord-Süd-Richtung flüssiger zu halten, sowie einen Ausbau der bisher eingleisigen Bahnstrecke zwischen Bottrop und Essen-Dellwig.

 
 

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