Die moderne Mensa für die Kinder beider Schulen zu öffnen, ist nicht so einfach

Voll und ganz abgearbeitet ist die Mängelliste, die die FDP nach ihrem Besuch in der Realschule vorgelegt hatte, aber nicht. Der Schulleiter zeigt auf ein vergittertes Fenster. Dahinter verbirgt sich ein Kiosk. Durch die Gitterstäbe reicht der Kioskbetreiber den Realschülern Pausensnacks und Getränke an. „Unzumutbar“, nennt Brinkmann das. Das sehen auch die Liberalen so. Wie berichtet, hatte die FDP sich in der Realschule an der Paßstraße umgeschaut und die dringendsten Reparaturen an der Schule angestoßen. Das Schulressort verwies jedoch darauf, dass auch die Heinemann-Schüler ihre Pausenbrote in der nahen Mensa bekommen können. Denn die Mensa sei für beide Realschulen gebaut worden.

Im Schulalltag lasse sich das nicht so einfach umsetzen, erklärte Brinkmann. So müsse zwischen den Realschulen zum Beispiel abgestimmt werden, wer Aufsicht führe und wann die Schüler welcher der beiden Schulen Zutritt zur Mensa haben.

Keine Neubauten

Den Wunsch nach einer Pausenhalle wird die Stadt ebenfalls kaum erfüllen können. „Wir sind ja schon froh, dass wir Reparaturen vornehmen können“, sagte Oberbürgermeister Tischler. Weil in den nächsten Jahren das meiste Geld für die Sekundarschule gebraucht werde, so der Oberbürgermeister, „können wir uns keine weiteren Neubauten leisten“.

 
 

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