Deutschrock kommt bestens an

„IXX“ ist eine bunt gemischte Rockband, die mit deutschen Texten überzeugt und es beim großen Bandcontest „Emergenza Festival“ in Bochum bis ins Halbfinale schaffte. Foto: Olaf Fuhrmann / WAZ FotoPool
„IXX“ ist eine bunt gemischte Rockband, die mit deutschen Texten überzeugt und es beim großen Bandcontest „Emergenza Festival“ in Bochum bis ins Halbfinale schaffte. Foto: Olaf Fuhrmann / WAZ FotoPool

Bottrop..  Im großen Saal des evangelischen Mehrgenerationenhauses hatten die beiden Bands „IXX“ und „No Notes“ ihren großen Auftritt. Rund 400 Musikbegeisterte kamen in das Mehrgenerationenhaus, um Deutschrock zu genießen.

Spontan war den Organisatoren die Idee gekommen, das Konzert als eines der letzten in diesem Saal zu veranstalten. „Wir planen, im Laufe des nächsten Jahres ins Fuhlenbrocker Martin-Niemöller-Haus umzuziehen“, kündigte Sozialpädagogin Daniela von Bremen an. „Früher hatten wir dort sehr viele Konzerte, was die nostalgische Atmosphäre perfekt machte.“

Bei den „alten Hasen“ von „IXX“ und „No Notes“ herrschte vor dem Auftritt Nervosität. „Wir sind schon aufgeregt“, gestand Bandmitglied Frank Weiner. „IXX“ ist eine bunt gemischte Rockband, die mit deutschen Texten überzeugt und es beim großen Bandcontest „Emergenza Festival“ in Bochum bis ins Semifinale geschafft hatte.

Deutschrock-Fan Manfred war begeistert von der Stimmung im Saal. „Ich kenne die Bands aus dem Internet und bin zum ersten Mal auf einem Konzert. Ich finde beide Bands super, und man kann definitiv abrocken.“

„No Notes“ bezeichnet sich selbst als „Deutschbockband“. „Unsere Musik macht einfach Bock“, behauptete Bandmitglied Michael Terschluse. Seit 15 Jahren ist die Band fest in der Bottroper Musikszene etabliert und gibt jedes Jahr ein Benefizkonzert unter dem Namen „Bockpalast“ in der Willy-Brandt-Gesamtschule.

Für alle Beteiligten wurde der Abend zu einem Erfolg. Terschluse: „Wir gehen zufrieden nach Hause, wenn wir dem Publikum den Spaß, den wir an der Sache haben, vermitteln können und wir alle zusammen friedlich feiern.“

In der Tat: Beide Bottroper Bands schafften es, dem Publikum ordentlich einzuheizen. Und nach dem Konzert gab es als kleine Zugabe noch eine After-Show-Disco mit eigenem DJ – bei Bier, Cola und Mettbrötchen.

 

EURE FAVORITEN