Der Eigener Markt wird als Parkplatz gebraucht

Das Thema Parken auf dem Eigener Marktplatz brennt Martina Peukert und Inge Barth naturgemäß unter den Nägeln. Profitieren sie mit ihrem Warenhaus „Allerhand aus zweiter Hand“ doch auch von diesen Stellplätzen. Also nutzten die beiden den Besuch des Oberbürgermeisters, um ihn noch einmal auf die Bedeutung der Plätze für den Stadtteil anzusprechen. Bernd Tischler stattete dem Second-Hand-Warenhaus einen nachträglichen Geburtstagsbesuch ab und gratulierte zum zehnjährigen Bestehen.

Peukert begrüßt es sehr, dass der OB das Thema zur „Chefsache“ gemacht und selbst mit der Bezirksregierung verhandelt habe. Tischler stellte gegenüber der Geschäftsfrau klar: „Wir müssen den Marktplatz als Multifunktionsraum erhalten. Und dazu brauchen wir ein Konzept für Veranstaltungen“.

Dafür sieht Martina Peukert gute Chancen: „Es gibt viele mögliche Akteure im Stadtteil, nicht nur die Geschäftsleute. Wenn der Marktplatz durch Veranstaltungen von Kaufleuten, Vereinen, Kulturamt und Politik belebt wird, erhöht das die Attraktivität des Stadtteils, und davon profitieren alle.“ Erste Ideen würden schon diskutiert, und Peukert ist zuversichtlich, dass die Eigener die Balance zwischen Veranstaltungsort und Parkmöglichkeiten hinbekommen werden.

Selbstverständlich ging es bei dem OB-Besuch nicht allein um den Eigener Marktplatz. Tischler gratulierte zum Jubiläum und zeigte sich von Angebot und Präsentation der Gebrauchtgüter beeindruckt. Außerdem habe er versprochen, demnächst als Kunde wiederzukommen. Inge Barth freute sich jedenfalls über den Besuch des Stadtoberhauptes: „Second-Hand ist nachhaltig und ressourcenschonend und passt deshalb besonders gut zum Thema Innovation City.“

EURE FAVORITEN