Debatte über den Lärmschutz

Fast schon Resignation kam beim Thema Lärmschutz in Vonderort auf. Wie berichtet hat die Bahn weitere Lärmschutzmaßnahmen im Bereich des Rangierbahnhofs abgelehnt. Auch die Bitte von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, der sich auf Nachfrage Bernd Tischlers eingeschaltet hatte, verhallte. Auch das Eisenbahnbundesamt sieht keine Notwendigkeit für weiteren Lärmschutz.

Dass die Lärmschutzwand, für die die Bezirksvertretung sich über Jahre hinweg eingesetzt hatte, nicht den erhofften Effekt habe, bedauerten die Bezirksvertreter. Eine andere bauliche Maßnahme sei in dem Bereich jedoch nicht möglich, auch das betonten die Vertreter aller Parteien. Die Bahn beruft sich dagegen auf den Bestandsschutz für den Rangierbahnhof.

Die Vonderorter Ratsfrau Jutta Pfingsten (SPD), die eigens wegen des Tagesordnungspunktes in der Bezirksvertretung war, appellierte daher an die Parteien, Druck auf ihre Vertreter in Berlin auszuüben. Denn nur wenn das Bundesemissionsschutzgesetz geändert werde, müsste die Bahn handeln. Doch bis es soweit ist müssen die geplagten Vonderorter wohl auf andere Mittel hoffen. So verwies Dieter Schulte (CDU) darauf, dass aktuell die Umrüstung von Güterwagen auf Flüsterbremsen gefördert wird.