Da schmilzt der Kunst-Schnee: Heiße Nacht im Alpincenter

Rock am Berg:  Super Stimmung im Alpincenter hier mit „Manic Depression“.
Rock am Berg: Super Stimmung im Alpincenter hier mit „Manic Depression“.
Foto: WAZ FotoPool

Bottrop:.  Die Premiere von Rock am Berg am Bottroper Alpincenter war ein voller Erfolg. Zufriedene Fans, fetzige Rockbands sowie zwei rundum glückliche Veranstalter zeugten von einem gelungenen Abend, an dem vier Rockbands das Alpincenter rockten, dass der Schnee schmolz.

Gut 400 Besucher fanden bei heißen Temperaturen den Weg auf die Halde, doch was sind schon 35 Grad bei dem, was der Abend mit sich brachte?

Ein Rockfest für alle

Die Stimmung kochte, als die Rocker ihre Songs in Mikro und Bass donnerten, es wurde gegröhlt, gefeiert und getanzt. „Ein Rockfest, bei dem keine Wünsche offen bleiben“, versprach Schöppi, der Sänger von Tonsil Hockey im Vorfeld.

In der Tat war für jeden was dabei. Freunde des Rock’n’ Roll kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Den Boden bereitete „Manic Depression“. Mit eigenen Songs, deutsch oder englisch wussten die jung gebliebenen Rocker zu begeistern, manisch depressiv war an ihrem Auftritt gar nichts. Ein echtes Schwergewicht der lokalen Rockerszene erwartete die Rockfans mit „Tonsil Hockey“.

Die Bottroper Urgesteine fetzten auf der Bühne mit neu aufgenommenen Songs und nahmen das Publikum mit auf eine wilde Reise durch den Rock.

Jung und frisch hingegen wurde es mit „dive by wire“. Die Vierer-Kombo glänzte mit eindringlichen Klängen, performed von einer prägnanten Frauenstimme an der Front. Gefeiert wurden die Newcomer jedenfalls genauso wie die alten Hasen.

Ergänzt wurden die drei Bands im Programm mit den Rockern von „Smoking Killz“. Vom Publikum abgefeiert rockten die Jungs den Berg mit Hits, die vor allem der Feder des Sängers Dirk Sühling entstammten. Er war es auch, der die 400 Fans mit seiner unverwechselbaren Stimme in frühere Musikgenerationen entführte.

Es wird weiter gehen

Wer am Ende noch Stimme hatte, lobte den Abend über den grünen Klee. „Wahnsinn, sowas hat gefehlt in Bottrop!“, befand Jürgen, der nach eigenen Angaben mit Bon Jovi und Sting groß geworden ist.

„Die kommen nächstes Jahr“, flachsten die Veranstalter Bröhl und Czeranski locker. Eine gute Nachricht für die Jungs: Die müssen garnicht unbedingt kommen. Denn auch so können es einige Fans gar nicht abwarten, zum nächsten Rock am Berg zu kommen. Holger Czeranski verspricht: „Im kommenden Jahr wollen wir das Ganze eine Nummer größer aufziehen. Im Idealfall sogar als großes Open-Air-Spektakel.“

Die Fans wird´s freuen und ob unterm Dach oder unter freiem Himmel - kommen werden sie alle wieder, um dann erneut Teil von Bottrops größtem Rock-Event zu sein.

 
 

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