Buttersäure-Anschlag auf die Agentur für Arbeit in Bottrop

Die Situation vor zwei Wochen nach dem Anschlag auf das Jobcenter am Berliner Platz.
Die Situation vor zwei Wochen nach dem Anschlag auf das Jobcenter am Berliner Platz.
Foto: Franz Naskrent
Erst der Anschlag mit Buttersäure auf das Jobcenter am Berliner Platz, jetzt erwischte es die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit in Bottrop. Im Treppenhaus wurde die Substanz aufgebracht. Vor Ort haben Polizei und Feuerwehr nach den Ursachen des Gestanks gesucht.

Bottrop.. Wieder Buttersäure – nach dem Anschlag auf das Jobcenter am Berliner Platz wurden nun die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit an der Prosperstraße Opfer einer solchen Attacke. Unbekannte haben die Substanz im Treppenhaus aufgebracht – in der dritten Etage, die von der Agentur für Arbeit genutzt wird.

Gegen 14.30 Uhr, so Einsatzleiter Frank Lindemanns von der Bottroper Feuerwehr, seien die Einsatzkräfte alarmiert worden. Mitarbeiter hätten die „Geruchsbelästigung“ bemerkt. Vor Ort haben Polizei und Feuerwehr nach den Ursachen des Gestanks gesucht. Doch anders als Anfang des Monats im Jobcenter konnte diesmal nicht festgestellt werden, wo genau die stinkende Substanz aufgebracht wurde. „Wir haben versucht, das zu lokalisieren, es war jedoch nicht mehr möglich“, so Lindemanns.

Einsatzkräfte konnten nicht gezielt gegen Geruch vorgehen

Deshalb konnten die Einsatzkräfte nicht gezielt gegen den Geruch vorgehen. Sie mussten stattdessen auf „Lüftungsmaßnahmen“ setzten. Zur Erinnerung: Im Jobcenter konnte die Feuerwehr einen Neutralisator an der Stelle auftragen, von der der Gestank ausging. Jetzt muss Montag eine Spezialfirma das Treppenhaus reinigen. Die Mitarbeiter der Agentur wurden nicht verletzt und konnten nach Hause gehen.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt.

 
 

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