Bündnis demonstriert gegen A 52

Gegen den im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans bis 2030 als vordringlich eingestuften Ausbau der Bundesstraße B 224 zur Autobahn A 52 demonstrierte eine kleine Gruppe von Bürgern mitten im dichten Feierabendverkehr an der Kreuzung der Horster Straße mit der B 224.

Großes Transparent

Unter den 20 bis 30 Demonstranten, die dem Aufruf der Interessengemeinschaft „Stoppt A 52“ folgten, waren auch Vertreter der Grünen, der Linkspartei, der DKP und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschlands. „A 52 war gestern“, war auf einem großen Transparent zu lesen, dass einige Demonstranten den mitunter hupenden Autofahrern auf der B 224 entgegen hielten.

„Intelligentere Lösungen als den Autobahnbau“ forderte DKP-Ratsherr Michael Gerber. Der Bottroper schlug vor, die Autos alternierend über drei Fahrspuren über die Bundesstraße zu führen. Morgens sollten drei Fahrspuren in Richtung Essen führen, im Feierabendverkehr dann drei Fahrspuren zurück nach Bottrop. „So ließen sich die Verkehrspitzen entzerren“, sagte Gerber.

Beteiligung der Öffentlichkeit

Sechs Wochen hätten nun auch Anwohner Zeit, um zu dem Entwurf des Bundesverkehrswegeplan Stellung nun nehmen. Dazu ruft die Bürger ausdrücklich auch die Interessengemeinschaft „Stoppt A 52“ auf. „Die Stadtspitze hat den Dialog mit den Bürgern ja eingestellt. Die Autobahn soll schnell durchgezogen werden“, kritisierte Niels Holger Schmidt, Ratsherr der Linkspartei. Wie BUND-Sprecher Klaus Lange mitteilte, findet die Beteiligung der Öffentlichkeit vom 21. März zum 2. Mai statt.

 
 

EURE FAVORITEN