Brandanschlag auf noch leere Flüchtlingsunterkunft

In einem der Container der künftigen Flüchtlingsunterkunft haben unbekannte Einbrecher Feuer gelegt.
In einem der Container der künftigen Flüchtlingsunterkunft haben unbekannte Einbrecher Feuer gelegt.
Foto: FUNKE FotoServices
In einem der Wohncontainer am Liboriweg haben Unbekannte Feuer zu legen versucht. Staatsschutz ermittelt. Stadt setzt Sicherheitsdienst ein

Bottrop..  Auf die noch unbewohnten Container am Liboriweg in Feldhausen, in die im Februar 60 Flüchtlinge einziehen sollen, ist offenbar ein Brandanschlag verübt worden. Die Tat ist nach Angaben der Stadt entdeckt worden am Montagnachmittag bei einer Begehung. Seitdem bewacht ein Sicherheitsdienst die Wohncontainer. Die Polizei schließt einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht aus und sucht Zeugen.

Der Anschlag muss stattgefunden haben in der Zeit vom 30. Dezember bis zum 4. Januar, während des städtischen Weihnachtsurlaubes. Nach Angaben der Polizei haben unbekannte Täter einen der Wohncontainer der geplanten Flüchtlingsunterkunft am Liboriweg aufgebrochen. Anschließend verschütteten n die Täter auf dem Fußboden eine brennbare Flüssigkeit und zündeten sie an. Der Brand ist offenkundig selbstständig erloschen. „Um welche Flüssigkeit es sich gehandelt hat, ist noch Gegenstand von Ermittlungen“, sagte Polizeisprecher Michael Franz auf WAZ-Anfrage. Bei Dabei entstand geringer Sachschaden am Fußbodenbelag.

Das stellten Mitarbeiter der Stadt am Montag fest. Oberbürgermeister Bernd Tischler hat noch am Montagnachmittag verfügt, dass ein privater Sicherheitsdienst angeschaltet wird, der noch am Abend die Überwachung übernommen hat. Zudem haben der Oberbürgermeister und Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen vereinbart, dass die künftige Flüchtlingsunterkunft „im Zusammenspiel von Stadt und Polizei im Blick behalten wird“. Einzelheiten zu dieser Vereinbarung nannte Stadtsprecher Andreas Pläsken nicht.

Da die Polizei einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht ausschließen kann, hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im möglichen Tatzeitraum gemacht haben, werden gebeten sich unter . 0800/2361 111 zu melden.

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