Bottroperin spielt beim Landesjugendorchester

Das Landesjugendorchester.
Das Landesjugendorchester.
Foto: kleve
In diesem Jahr wagt sich das Landesjugendorchester NRW (LJO) an Werke von Haydn und den Titanen der Spätromantik, Gustav Mahler. Geigerin Charlotte Schönebeck vom Heinrich-Heine-Gymnasium spielt in dem Ensemble.

Bottrop.  In diesem Jahr wagt sich das Landesjugendorchester NRW (LJO) an Werke von Haydn und den Titanen der Spätromantik, Gustav Mahler.

Seit Mittwoch haben sich wieder über hundert Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW in ihren Ferien im Städtchen Nottuln zu intensiven Proben zusammengefunden. In diesem Jahr zum dritten Mal dabei: Die Geigerin Charlotte Schönebeck, Abiturientin des Heinrich-Heine-Gymnasiums. Wie viele andere auch möchte Charlotte ihr wichtigstes Hobby zum Beruf machen. Das LJO ist für einige der Jugendlichen also auch eine Vorbereitung auf die mögliche Zukunft als Orchestermusiker.

Dafür kann das LJO dank der Patenschaft mit dem WDR Symphonieorchester Köln in jedem Jahr professionelle Musiker als Dozenten gewinnen. Was in kleinen Gruppen erarbeitet wurde, wird schließlich von Prof. Hubert Buchberger, seit 2002 ständiger Dirigent des LJO, mit dem gesamten Orchester zusammengeführt.

In dieser Herbstarbeitsphase stehen zwei große Werke auf dem Programm, die sogar für Profiorchester eine Herausforderung darstellen. Als erstes spielen die Jugendlichen die Sinfonie Nr. 101 von Joseph Haydn. Als Hauptwerk präsentiert das LJO Gustav Mahlers erste Sinfonie, mit dem Beinamen „Titan“. Die Aufführungen sind am 2.November, 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Nottuln, am 8. November, 19.30 Uhr im Saalbau Witten, am 9.November , 19 Uhr im Orchesterzentrum Dortmund, am 16. November, 19 Uhr im WDR-Sendesaal Köln und am 17.November, 18.00 Uhr in der Tonhalle Düsseldorf. Mehr Infos gibt es im Internet unter: ljo.lje-nrw.de.