Beim Stadtfest in Bottrop ist richtig viel los

Beim Stadtfest prosten sich gut gelaunte Besucherinnen und Besucher zu.
Beim Stadtfest prosten sich gut gelaunte Besucherinnen und Besucher zu.
Foto: Winfried Labus / FotoPool
Ein abwechslungsreiches Programm lockte schon am Samstag viele Besucher bis spät in der Nacht in die Innenstadt. Das neue Konzept des 23. Bottroper Stadtfestes mit vielen Akteuren und Aktionen aus der Stadt stößt bei Gästen auf Gegenliebe.

Bottrop..  Dieses Jahr sollte alles ein wenig anders werden. Unter dem Motto „Von Bottropern für Bottrop“ ging das 23. Stadtfest mit Beteiligung des lokalen Einzelhandels und Vereinen an den Start. Das Konzept schien aufzugehen, denn drei Tage lang war ordentlich was los in Bottrop-City.

Am Samstag kam die sportbegeisterte Jugend ganz auf ihre Kosten. Beim Dance-Contest der DAK-Gesundheit versuchten 40 Teams aus verschieden Alterskategorien, bei der hochkarätig besetzten Jury zu punkten und den Einzug ins Finale zu schaffen. Den dritten Platz in der Kategorie „Kids/Pre-Champs“ erreichte sogar ein Bottroper Team. Die Gruppe „Manolya Dance“ konnte die Jury und das Publikum mit ihren Schwarzmeertänzen begeistern. „Obwohl der Contest über acht Stunden ging, war es konstant voll mit Zuschauern“, freut sich Arno Prähler von der DAK-Marketingabteilung.

Rappelvolles Zelt

Auf dem Berliner Platz ging es ebenfalls sportlich zu. Bei der Mini-WM zeigten die Teams beim Spiel Drei gegen Drei, was sie fußballerisch drauf hatten. Die Teams wurden vorher ausgelost, so dass man nicht für sein Heimatland, sondern auch mal für Brasilien oder Ghana spielen durfte. Man habe bewusst auf eine Siegprämie verzichtet, so Michael Schmidt aus der Öffentlichkeitsabteilung der Volksbank. „Der Spaß soll schließlich im Vordergrund stehen“.

Gelegenheit zum Tanzen und Feiern gab es dieses Jahr reichlich. Im Festzelt auf dem Berliner Platz wurde an drei Abenden ein unterschiedliches Musikprogramm gespielt. In den Jahren zuvor war das Stadtfest für Jugendliche zum Feiern weniger interessant. Am Freitag konnte man zwar die Zielgruppe mit Dance, House und R´n´B auf die Tanzfläche holen, das Festzelt wurde aber nur zur Hälfte voll. Es war noch viel Luft nach oben, stellte Mitveranstalter Dennis Bröhl vom BCK Events-Trio fest. „Der Freitag bot Gelegenheit, um zu zeigen, dass hier was los ist. Das musste sich auch erstmal herumsprechen“, sagt er. Scheinbar mit Erfolg. Der Seniorentanz von der Tanzschule Peter Frank ist am Samstag „bombastisch“ aufgenommen worden, berichtet Bröhl weiter, und bereits um 19 Uhr stand das Festzelt kurz vor ausverkauft. Oldies und Charts sorgten im rappelvollen Zelt bei allen Altersklassen für gute Stimmung.

Beliebtestes Getränk

Auf der Bühne am Pferdemarkt konnte ebenfalls Musik genießen. Die Töne der Indie/Rock-Band Alaska passten wunderbar zu den dort verkauften Weinen und mediterranen Spezialitäten des Getränkehandels Possemeyer. Der eigenkreierte „Erdbeer-Secco“ war ganz klar das beliebteste Getränk des Abends.

Neues Konzept

Jedes neue Konzept braucht seine Anlaufzeit, das bestätigt auch Ralf Jörgens von der Tanzschule Jörgens. Die mit einzubeziehen, die ohnehin ständig etwas für Bottrop tun und hier präsent sind, scheint Erfolg zu versprechen. „Wir glauben an das Konzept und sind mehr als glücklich mit dem Ergebnis, für das so viele Leute gemeinsam gearbeitet haben“, resümiert Bröhl.

 
 

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