Autorin entführt Zuhörer nach „Nirgendland“

Die Künstlerin und Schriftstellerin Laura Flöter liest zu der Finissage ihrer Kunstausstellung (experimentelle Malerei) aus ihrem Erstlingswerk „Nirgendland“. Am Donnerstag, 30. Juni, stellt sie das märchenhafte Buch im „Jungen Museum“ vor. Um 18 Uhr geht es an der Blumenstraße 12 los, der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Laura Flöter hat Deutsch, Kunst und Philosophie in Essen und Düsseldorf studiert. Fantastische Bilder und Worte spielen in ihrem Leben eine wichtige Rolle: Sie malt bizarre Landschaften mit Fabelwesen. Derzeit promoviert sie über die Ästhetik des Rollenspiels in der Fantasy-Welt. Zusätzlich schreibt sie träumerische Romane in barocker Sprache.

Das vielseitige künstlerische Talent liegt in der Familie: Ihr Opa leitete den Schwann-Verlag in Düsseldorf, ihre Oma widmete sich der Malerei. Ein Ur-Großonkel hat Howard Phillips Lovecraft in den USA verlegt. Der Schriftsteller gilt als einer der weltweit einflussreichsten Autoren in dem Bereich der fantastischen und der anspruchsvollen Horror-Literatur.

Am Abend der Finissage entführt Flöter in die surreale Welt ihres fantastischen Romans „Nirgendland“, einem großen Epos um Liebe und Verrat, um Flüche, Bestimmungen und die Suche nach einem Ort, wo alle Antworten zu finden sein sollen. Sie steht nach der Lesung Rede und Antwort; die Autorin erläutert, wie sie ihre Bücher und Bilder entwirft.

Viele Arbeiten der Ausstellung stehen in einem Zusammenhang zu dem Buch. Die Lesung schlägt nun die logische Brücke zu den unterschiedlichen Werken.

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