Ausstellung klärt über Gefahren des Radfahrens auf

Nur Armleuchter fahren ohne Licht: Unter diesem Motto informierte jetzt die Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden“ Schülerinnen und Schüler über Fahrradsicherheit im Verkehr. Konzipiert wurde die Schau, die jetzt am Heinrich-Heine-Gymnasium Station machte, von der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ (AGFS).

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit ist sie wieder in den Mitgliedskommunen unterwegs. Die Stadt gehört seit zwei Jahren dem AGFS als Mitglied an.

Selbst etwas zu sehen, ist nur eine Funktion der Fahrradbeleuchtung. Die andere, meist noch wichtigere Funktion ist das „Gesehen werden“. Um dies zu veranschaulichen, wurde die Ausstellung entwickelt. Ein Bestandteil ist die „Black Box“, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt ist.

So stiegen Schüler auf das Fahrrad und in die Pedale. Sogleich beleuchtete die Fahrradlampe das Innere der Box. Durch ein kleines Sichtfenster waren dann mehrere Radfahrer zu erkennen – die meisten Radfahrer mit, ein paar ohne Licht. So wurde erlebbar, dass Fahrradlampen nicht nur das Umfeld beleuchten, sondern gleichzeitig auch „Positionslampen“ sind.

Neben der „Black Box“ lernten die Schüler der 5. Jahrgangsstufe die unterschiedlichsten Aspekte von Beleuchtung und reflektierenden Materialien kennen und konnten auch praktisch Hand anlegen. Eine Aktion zeigte die vorgeschriebenen Bestandteile der Beleuchtung, ein Reparaturkurs gab Tipps zur Selbsthilfe und ein Modul zeigte die Wirkung von reflektierenden Elementen.