Bochum

Zweifache Vergewaltigung: Prozess gegen mutmaßlichen Uni-Vergewaltiger startet im April

Auf der Überführung der Max-Imdahl-Straße griff der Täter die junge Frau an.
Auf der Überführung der Max-Imdahl-Straße griff der Täter die junge Frau an.
Foto: Alexander Keßel / FUNKE Fotoservices

Bochum. Zwei Frauen hat er in der Nähe der Ruhr-Uni Bochum brutal erniedrigt und vergewaltigt: Das jedenfalls wirft die Anklage dem 32 Jahre alten Asylbewerber Ziyad K. aus dem Irak vor.

Am 27. April beginnt der Prozess gegen den Mann, das teilte das Landgericht Bochum jetzt mit.

Täter würgte Opfer mit einem Strick

Am 6. August und am 16. November soll der Verdächtige zwei chinesische Studentinnen vergewaltigt zu haben. Einer der Frauen soll er einen Strick um den Hals geschlungen und sie gewürgt haben, bis sie kaum noch atmen konnte.

Er soll einem seiner Opfer nach der Tat sogar noch zehn Euro gestohlen haben. Die Anklage gegen den Flüchtling aus dem Irak lautet daher auf Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung und Diebstahl.

Nicht angeklagt wird er wegen versuchten Mordes: Das hatte die Staatsanwaltschaft ursprünglich angestrebt. (pen)

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