Witten

Wittener Schulgruppe sitzt eine Woche lang in Skihütte fest: Bundesheer rückt mit Heli an

Aufgrund von Lawinengefahr saß eine Schülergruppe aus Witten in einem Ferienhaus in Österreich fast eine Woche lang fest. (Symbolbild)
Aufgrund von Lawinengefahr saß eine Schülergruppe aus Witten in einem Ferienhaus in Österreich fast eine Woche lang fest. (Symbolbild)
Foto: imago/Christof Sonderegger
  • Eine Schulgruppe aus Witten saß knapp eine Woche lang im Hochberghaus in Grünau im Almtal fest
  • Am Freitag wurden insgesamt 66 Personen durch zwei Hubschrauber geborgen
  • Die Schüler zeigten sich entspannt und genossen Gesellschaftsspiele während ihres abenteuerlichen Aufenthalts

Witten. Knapp eine Woche lang saß eine Schülergruppe der Gesamtschule Hardenstein aus Witten im Hochberghaus in Grünau im Almtal fest. Der geplante Skikurs scheiterte auf Grund zu großer Lawinengefahr.

Eine Skifahrt hinab ins Tal wäre ebenfalls viel zu gefährlich gewesen. So mussten insgesamt 66 Menschen, die im Hochberghaus festsaßen, mit zwei Hubschraubern des österreichischen Bundesheeres evakuiert werden.

Nach wenigen Tagen fielen Handys und Fernsehen aus

Bei dem abenteuerlichen Aufenthalt seien jedoch nach einigen Tagen Handys und Fernseher ausgefallen, teilte Bürgermeister Wolfgang Bammer der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit. Lediglich ein Notstromaggregat habe das Haus noch mit Strom versorgt.

Doch die Schüler ließen sich davon nicht entmutigen und genossen ihre Zeit in der Skihütte auf eine anderen Art und Weise.

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Schüler vertrieben ihre Zeit mit Gesellschaftsspielen

So schrieb eine Schülerin auf der Homepage ihrer Schule: „Endlich mal ohne Netz, so sitzen wir kuschelig bei Gesellschaftsspielen und Candlelight“.

Auch bei ihrer Bergung durch Hubschrauber blieben die Schüler entspannt. „Sie sind alle mit einem großen Lächeln aus dem Hubschrauber gestiegen“, so Bürgermeister Bammer. (ses/dpa)

 
 

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