WAZ-OB-Test: Goosen lästert über Wissenslücken

Kaum zu glauben: Frank Goosen lästerte bei seinem Zeltfestival-Auftritt am Samstagabend über die Wissenslücken der Bochumer OB-Kandidaten.
Kaum zu glauben: Frank Goosen lästerte bei seinem Zeltfestival-Auftritt am Samstagabend über die Wissenslücken der Bochumer OB-Kandidaten.
Foto: WAZ Funke Foto Services / Ingo Otto
Erstaunliche Ergebnisse förderte der Bochum-Test beim WAZ-OB-Check zutage. Frank Goosen spottet über die Wissenslücken der Kandidaten.

Bochum.. Für Gesprächsstoff sorgt das Bochum-Quiz der WAZ. Autor und Comedian Frank Goosen machte die Ergebnisse zum Thema bei seinem Auftritt beim Zeltfestival Ruhr.

Beim Kandidaten-Check unserer Zeitung im Stadtwerke-Atrium wurde den Bewerbern für das Oberbürgermeister-Amt ein Fragebogen vorlegt. Es galt, zehn Fragen rund um unsere Stadt zu beantworten. Wieviele Gemeinden grenzen an Bochum (Lösung: sieben)? Wer war Fritz Kortebusch (der letzte Bochumer Kuhhirte)? Welcher Bochumer Fußballer war Bundesliga-Torschützenkönig und Europameister (Stefan Kuntz)? Wie heißen die Partnerstädte Bochums (Sheffield, Oviedo, Donezk, Nordhausen): So lauteten einige der Aufgaben.

AfD-Kandidat konnte keine Frage korrekt beantworten

Das Wissen der zehn OB-Aspiranten war, nun ja, durchwachsen. Jens Lücking (Freie Bürger) und Punksänger Wolfgang „Wölfi“ Wendland (parteilos) wurden mit jeweils sechs Punkten Sieger. Klaus Franz (CDU), Monika Engel (Grüne), Thomas Eiskirch (SPD) und Günter Gleising (Soziale Liste) kamen über drei Punkte nicht hinaus. Wolf-Dieter Liese (AfD) konnte keine der Fragen korrekt beantworten.

„Unglaublich, mit wie wenig Wissen über Bochum einige Menschen glauben, Oberbürgermeister werden zu können“, spottete Frank Goosen am Samstagabend zum Auftakt seines Zeltfestival-Gastspiels vor 2500 Besuchern im Sparkassenzelt. Er sei fassungslos über die Resultate des WAZ-Testes. „Bin ich eigentlich der einzige Bochumer, der das Scheiße findet?“, fragte der 49-Jährige und mochte zum Beispiel kaum glauben, dass nur vier der Möchtegern-Stadtspitzen wussten, wann Wattenscheid ein Stadtteil von Bochum wurde (im Zuge der Eingemeindung 1975).

Auch im Publikum war vielfaches Kopfschütteln zu beobachten. Applaus und Lacher gab’s für Goosens Erzählung vom Frühstückstisch. Er habe seinen beiden Thronfolgern (der ältere ist 14) am Samstagmorgen die Fragen in der WAZ vorgelegt. „Beide hatten mehr richtige Antworten als die meisten OB-Kandidaten.“

Die Bochumer OB-Kandidaten bei Abgeordnetenwatch

 
 

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