Wattenscheider Straße in Bochum nach Tagesbruch wieder freigegeben

Nach der anderthalbwöchigen Sperrung wegen eines Tagesbruchs kann die Wattenscheider Straße in Höhe der A40-Anschlussstelle Stahlhausen seit Montagmorgen wieder befahren werden.
Nach der anderthalbwöchigen Sperrung wegen eines Tagesbruchs kann die Wattenscheider Straße in Höhe der A40-Anschlussstelle Stahlhausen seit Montagmorgen wieder befahren werden.
Foto: Udo Kreikenbohm / WAZ FotoPool
Entwarnung pünktlich zum Schulstart: Nach anderthalbwöchiger Sperrung ist die Wattenscheider Straße in Bochum wieder für den Verkehr freigegeben. Die wichtige Verbindung zwischen der A40 und der Stadtautobahn Donezk-Ring war wegen eines Tagesbruchs seit dem 30. Dezember dicht.

Bochum. Das Loch ist gestopft und eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Bochum wieder befahrbar: Nach der Sperrung wegen eines Tagesbruchs ist die Wattenscheider Straße in Höhe der A40-Auffahrt Stahlhausen wieder freigegegen. Pünktlich zum Schulstart nach den Weihnachtsferien kann der Verkehr so wieder auf kürzestem Wege zwischen dem Ruhrschnellweg und der Bochumer Stadtautobahn Donezk-Ring rollen. Diesen Termin hatten die örtlichen Stadtwerke seit der vergangenen Woche angepeilt - und sie konnten ihn einhalten. "Die Straße ist seit Sonntagabend wieder frei", sagte Stadtwerke-Sprecher Thomas Schönberg am Montagmorgen auf Anfrage von DerWesten.

In der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember war der Boden auf der Wattenscheider Straße plötzlich abgesackt. Ein etwa zehn Meter breiter und drei Meter tiefer Krater entstand, Wasserrohre brachen. Autofahrer mussten Umwege in Kauf nehmen, die Bogestra den Straßenbahnverkehr der Linie 302 unterbrechen und einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten - der nur über Umleitungen zwischen Wattenscheid und Bochum verkehren konnte.

Die Stadtwerke verfüllten das Loch, dichteten und testeten die Tragfähigkeit der Fahrbahn. Auch die Straßenbahngleise wurden neu verlegt. Die Ursache des Kraters ist bislang nicht eindeutig geklärt. Ein Bodengutachter untersuchte die Straße. Sein schriftliches Gutachten, so Schönberg, werde für Mitte bis Ende der Woche erwartet. Die Stadtwerke gehen vorerst davon aus, dass die Erdverschiebungen nach einem Tagesbruch den Rohrbruch auslösten - und dass durch die Wassermassen, die die Straße unterspülten, wiederum weitere Hohlräume entstanden sind.

 
 

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